Die Lage bei Borussia Mönchengladbach spitzt sich dramatisch zu. Mit der 1:2-Niederlage beim SC Freiburg am 23. Spieltag haben die Fohlen nun sieben Partien in Folge nicht mehr gewonnen – vier Niederlagen und drei Remis stehen in dieser Phase zu Buche. In der Tabelle sind die Gladbacher auf Rang 14 abgerutscht und haben mit 22 Punkten nur noch zwei Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz. Die Abstiegsgefahr ist akut.
Borussia Mönchengladbach: „Polanski muss gehen – es geht um unsere Borussia“
Sportchef Rouven Schröder stellte sich nach der Pleite in Freiburg am DAZN-Mikrofon dennoch hinter seinen Trainer: „Volles Vertrauen! Eugen tut alles, um die Mannschaft gut einzustellen. Im Endeffekt sind wir alle gefragt.“ Worte, die zumindest nach außen hin Geschlossenheit demonstrieren sollen – doch in der Fanbasis stoßen sie auf immer weniger Gehör.
In den sozialen Netzwerken entlud sich nach dem Freiburg-Spiel ein Sturm der Entrüstung. Die Kommentare der Gladbach-Anhänger lassen tief blicken und zeigen, wie groß der Frust nach wochenlangen Enttäuschungen geworden ist. „Kein Mut, kein Wille, kein Ehrgeiz, keine Ehre, kein Aufbäumen – die 2. Liga naht“, schrieb ein Fan. Ein anderer forderte unmissverständlich die Konsequenzen: „Eugen Polanski muss leider gehen, so leid mir das tut, aber es geht um unsere Borussia. Es muss jetzt gehandelt werden. Ich traue es ihm nicht mehr zu. Neuer Trainer muss jetzt her. Marco Rose wäre gut.“
„Bitte nur auf Gladbach schauen und Rose verpflichten“
Immer wieder fällt in den Kommentaren der Name des ehemaligen Gladbach-Coaches Rose als möglicher Nachfolger. „Bitte nur auf Gladbach schauen und Rose verpflichten“, heißt es etwa, während ein weiterer Anhänger ergänzt: „Seoane hätte nie so lange da sein dürfen. Aber das weiß jeder. Vielleicht Eugen als Co-Trainer – wenn er es machen würde.“ Die spielerischen Defizite werden dabei ebenso schonungslos benannt: „Dieses unpräzise Spiel, keine Flanke kommt an, kein Schuss aufs Tor, immer nochmal quer legen – bei manchen Spielern habe ich das Gefühl, der Ball wäre eckig. Das reicht nicht!“
Andere Fans betonen zwar, keine Freunde überstürzter Entscheidungen zu sein – sehen aber keinen Spielraum mehr für Geduld: „Ich bin kein Freund von übereilten Trainerwechseln. Aber wenn man in Gladbach überhaupt noch was ändern will, dann sofort. Es gibt nach den letzten Auftritten keinen Grund mehr zu warten.“
Borussia Mönchengladbach: „36 Jahre liebe ich diesen Verein…“
Besonders bitter klingt der Kommentar eines langjährigen Anhängers: „36 Jahre liebe ich diesen Verein, aber bei diesem Fußball, der derzeit gespielt wird, fällt es Woche für Woche schwerer.“ Und auch Begriffe wie „Angsthasenfußball“ machen die Runde – ein vernichtendes Urteil über eine Mannschaft, die einst für offensiven, mutigen Fußball stand.
Der Druck auf Trainer Eugen Polanski wächst damit von allen Seiten. Selbst konstruktive Stimmen formulieren es inzwischen unverblümt: „Wenn Eugen alles tut und das nicht reicht, dann ist er nicht bundesligatauglich und muss dringend ersetzt werden.“ Und ein weiterer Kommentar macht deutlich, dass die Uhr tickt: „Gegen Union muss ein Heimsieg her, sonst muss Eugen gehen.“
Genau diese Partie gegen Union Berlin ist es, die nun womöglich als Schicksalsspiel gilt. Danach wartet auf die Gladbacher ein Programm, das es in sich hat: Nach dem Heimspiel gegen die Eisernen reist die Borussia zum FC Bayern München, ehe der 1. FC St. Pauli zu Hause empfangen wird und das Rheinderby beim 1. FC Köln folgt. Ein Kalender, der kaum Raum für weitere Ausrutscher lässt – und der die Vereinsführung möglicherweise schon bald vor einer richtungsweisenden Entscheidung stellen wird.
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