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Borussia Dortmund sucht Alternativen zu El Mala: BVB hat Arsenal-Talent im Blick

Bundesliga-Fans Gregor Kobel

Fußball heute: Borussia Dortmund hat Said El Mala offenbar zur Transferpriorität erklärt – doch für den Fall, dass der Poker mit dem 1. FC Köln scheitert, sondiert der BVB den Markt. Ein Name aus England rückt dabei in den Fokus: Arsenals Ethan Nwaneri. Günstig würde aber auch dieser Transfer nicht.

Borussia Dortmund: Nwaneri als möglicher Alternativkandidat

Wie die englische Sun berichtet, beobachtet Dortmund die Situation des 19-jährigen Offensivspielers genau. Nwaneri galt einst als eines der größten Talente der Gunners, zuletzt stockte seine Entwicklung aber. Wenig Rückenwind brachte die vergangene Rückrunde: Bei seiner Leihe zu Olympique Marseille stand am Ende eine magere Bilanz von zwei Toren und einer Vorlage aus elf Pflichtspielen.

Inzwischen ist der englische U21-Nationalspieler zur Vorbereitung nach London zurückgekehrt und steht dort vor der Aufgabe, sich bei Teammanager Mikel Arteta neu zu empfehlen. Ob Arsenal ihn wirklich abgibt, ist laut sport.de noch offen – der BVB will die Entscheidung genau verfolgen. Ein erster Härtetest steht für Nwaneri im Test gegen Girona in Spanien an, bei dem er angesichts der im Training fehlenden Konkurrenten Ödegaard und Eze beginnen dürfte.

Kein Schnäppchen – und ein alter Bekannter

Ein günstiger Deal wäre Nwaneri allerdings nicht. Den Vorlagen zufolge verlangt Arsenal für seinen Eigengewächs-Star eine kolportierte Summe zwischen 50 und 60 Millionen Euro. Dabei ist der Youngster in Dortmund kein Unbekannter: Schon vor einem Jahr wurde er beim BVB gehandelt, und vor einigen Monaten war das anhaltende Interesse unter anderem Thema bei der BBC sowie bei Transfer-Experte Fabrizio Romano. Am Ende unterschrieb Nwaneri jedoch einen neuen Fünfjahresvertrag, der bis 2030 datiert ist.

Für einen möglichen Wechsel spricht die Dortmunder Erfolgsbilanz mit jungen Engländern – der Aufstieg von Jude Bellingham gilt als Paradebeispiel. Neben Nwaneri wird dem BVB zudem Interesse an Tottenhams Talent Mikey Moore nachgesagt.

El-Mala-Poker: Die Geldfrage bleibt

Dass Dortmund überhaupt nach Alternativen schaut, hängt auch mit dem zähen Werben um El Mala zusammen. Der 1. FC Köln beharrt auf einer Ablöseforderung von 50 Millionen Euro. Laut Bild hat der BVB intern jedoch eine Schmerzgrenze festgelegt: Bei El Malas Ablöse müsse „eine 4 vorne stehen“ – mehr werde man auf Grundlage eines Beschlusses der Führungsetage nicht bieten.

Ob Dortmund am Ende bei El Mala nachlegt oder auf eine Alternative wie Nwaneri umschwenkt, dürfte damit stark vom Geld abhängen. In beiden Fällen wartet auf den BVB eine kostspielige Verpflichtung – und in beiden Fällen ist der Ausgang derzeit offen.

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