Erst im vergangenen Sommer wechselte Ibrahim Maza für 12 Millionen Euro von Hertha BSC zu Bayer Leverkusen – und hat sich in Rekordzeit zu einem der spannendsten Mittelfeldspieler der Bundesliga entwickelt. In dieser Saison absolvierte der 20-jährige Algerier bereits 32 Pflichtspiele, erzielte vier Tore und bereitete fünf weitere vor. Was zunächst als vielversprechende Verpflichtung galt, entpuppt sich mehr und mehr als echter Transfercoup der Leverkusener.
Leverkusen-Star Maza: Atlético Madrid bietet offenbar 35 Millionen Euro
Kein Wunder also, dass der Name Maza inzwischen auch in den Chefetagen europäischer Top-Clubs fällt. Laut „neunzigplus“, das sich auf den algerischen Sportjournalisten Hafid Derradji beruft, soll Atlético Madrid ein konkretes Angebot in Höhe von rund 35 Millionen Euro für den Youngster eingereicht haben. Ein stattliche Summe – und ein klares Zeichen des Interesses aus der spanischen Hauptstadt.
Doch Bayer Leverkusen sitzt am längeren Hebel. Maza ist bis 2030 an die Werkself gebunden, eine Ausstiegsklausel existiert nicht. Die Bosse aus dem Rheinland sollen laut übereinstimmenden Berichten erst ab einer Ablöse von 45 Millionen Euro überhaupt gesprächsbereit sein – und damit liegt Atléticos Angebot noch deutlich unter der Schmerzgrenze. Neben dem Club aus der spanischen Hauptstadt soll auch die AC Mailand auf den Ex-Hertha-Spieler schielen.
Auch bei der WM 2026 wird Maza zu sehen sein. Mit Algerien tritt der 20-Jährige in der WM-Gruppe J gegen Argentinien, Österreich und Jordanien an. Zunächst aber steht für Maza und Leverkusen Wichtigeres auf dem Programm. Am heutigen Mittwoch, den 11. März 2026, empfangen die Werkself im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League den FC Arsenal – eine Begegnung, bei der Maza erneut beweisen kann, warum er die Begierde der europäischen Spitzeclubs auf sich zieht.