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2. Bundesliga live: Nürnberg dreht Derby – Heidenheim verkürzt bei Hertha!

Hertha-Fans

2. Bundesliga live: Die Samstag-Frühspiele des 2. Spieltags der 2. Bundesliga bleiben spektakulär. Im Franken-Duell hat der 1. FC Nürnberg das Spiel bei der SpVgg Greuther Fürth komplett gedreht und führt 2:3, während Hertha BSC gegen den 1. FC Heidenheim trotz eines Anschlusstreffers weiter mit 3:1 vorn liegt. In Osnabrück behauptet der 1. FC Magdeburg seine 0:2-Führung. Wir fassen die Partien zusammen.

SpVgg Greuther Fürth – 1. FC Nürnberg: Justvan dreht auf

Nach einer torreichen ersten Hälfte (2:2) hat Nürnberg im zweiten Durchgang die Führung übernommen – und Julian Justvan ist der Mann der Stunde. Nach seinem abgefälschten Ausgleich kurz vor der Pause legte der Mittelfeldspieler in der 54. Minute nach: Von den Fürther Verteidigern eher begleitet als attackiert, marschierte er auf den Sechzehner zu und vollendete aus zentraler Position mit dem linken Innenrist flach ins linke Eck zum 2:3.

Zur Erinnerung: Fürth war zunächst durch einen Foulelfmeter von Felix Klaus (22.) in Führung gegangen, ehe Piet Scobel per Kopf ausglich (26.). Ein vermeintliches Fürther 2:1 wurde per Videobeweis wegen Abseits zurückgenommen, doch Klaus stellte kurz darauf regulär auf 2:1 (41.). Justvan glich noch vor der Pause aus – und drehte die Partie nun endgültig.

Hertha BSC – 1. FC Heidenheim: Anschluss durch Schöppner

Hertha war durch Tore von Sebastian Grönning (2.), Marten Winkler (26.) und Deyovaisio Zeefuik (35.) mit einer souveränen 3:0-Führung in die Pause gegangen. Heidenheims Coach reagierte zur zweiten Hälfte mit gleich vier Wechseln – unter anderem blieb Kapitän Patrick Mainka draußen.

Die Maßnahmen zeigten Wirkung: In der 49. Minute verkürzte Jan Schöppner auf 3:1. Einen weiten Föhrenbach-Freistoß in den Strafraum berührte Mikkel Kaufmann noch entscheidend mit dem Kopf, ehe Schöppner aus der Nähe abstaubte. Zuvor hatte bereits Zivzivadze den Pfosten nur knapp verfehlt – der Absteiger ist wieder im Spiel, liegt aber weiter mit zwei Toren zurück.

VfL Osnabrück – 1. FC Magdeburg: VAR nimmt das 0:3 zurück

In Osnabrück stellte Magdeburg dank des Nollenberger-Doppelpacks (24., 35.) bereits zur Pause auf 0:2. Nach dem Seitenwechsel setzte der VfL auf höheres Pressing – und lief prompt in einen Konter. Zunächst schien Mateusz Zukowski nach Zuspiel von Iyoha zum 0:3 zu erhöhen, doch der Videobeweis kassierte den Treffer wegen einer hauchdünnen Abseitsstellung.

Auch in der Folge blieb Magdeburg über Konter gefährlich: Ein starker Pass von Atik schickte erneut Zukowski auf die Reise, doch diesmal scheiterte er an Osnabrücks Keeper Krumrey. So bleibt es beim 0:2 – Magdeburg dominiert, Osnabrück riskiert nun mehr, öffnet damit aber auch Räume.

Wie geht es weiter?

Nach einer guten Stunde ist in allen drei Partien Spannung garantiert: In Fürth hat Nürnberg das Momentum auf seiner Seite, Hertha muss nach dem Heidenheimer Anschluss wieder wacher werden, und in Osnabrück drückt der VfL, läuft aber in Magdeburgs Konter. Wir halten Sie an dieser Stelle über den weiteren Verlauf aller Spiele auf dem Laufenden.