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F1 News: Ein Upgrade bereitet Mercedes vor Austin Sorgen

FORMULA 1

F1 News: In seiner erst zweiten Formel-1-Saison hat Kimi Antonelli (20) den WM-Titel zum ersten Mal in greifbarer Nähe. Laut Sky könnte der Mercedes-Pilot bei einem der nächsten drei Rennen zum jüngsten Weltmeister der Geschichte werden. Schon in Austin bräuchte es dafür aber eine Menge Dramatik, wie auch formula1.com schreibt.

Formel 1: Antonelli kann in Austin Weltmeister werden

Die Bedingungen sind klar umrissen. Antonelli muss den Großen Preis der USA gewinnen, Teamkollege George Russell darf höchstens Neunter werden und der WM-Dritte Lewis Hamilton höchstens Fünfter. Dass all das eintritt, gilt als unwahrscheinlich. Ohne Sieg muss die Titelparty mindestens eine weitere Woche warten, danach folgen Mexiko und Brasilien.

Zusammen bilden die drei Rennen das zweite von drei Triple-Headern zum Saisonabschluss. Spannend wird, wie der 20-Jährige mit dem Druck umgeht, erstmals so nah am Titel zu sein. Anzeichen dafür, dass er seinen aggressiven Stil ablegt, gibt es kaum. Genau dieser Ansatz hat ihm in dieser Saison schließlich den großen Vorsprung beschert.

Max Verstappen: Red Bull ist zurück

Gefährlich werden könnte ihm vor allem einer. Max Verstappen gewann zuletzt die Grands Prix in Malaysia und Singapur sowie den Singapur-Sprint, in Baku wurde er knapp Zweiter. Über den gesamten Triple-Header fehlten ihm nur sieben Punkte zur Maximalausbeute. Auf seinen ersten Grand-Prix-Sieg 2026 hatte er noch bis zum 16. Rennen warten müssen.

Als WM-Vierter liegt Verstappen 119 Punkte zurück und darf an diesem Wochenende nicht sechs oder mehr Zähler auf Antonelli verlieren, um seine Minimalchance zu wahren. Antonelli räumte ein, es wäre sehr beängstigend, wenn sein Rivale in der WM näher dran wäre. Viele im Fahrerlager sehen in ihm bereits den Fahrer, den es zum Saisonende und 2027 zu schlagen gilt.

Mercedes: Upgrade-Paket auf dem Prüfstand

Mercedes richtet den Blick dagegen auf die Technik. Das große Upgrade-Paket für den W17, eingeführt in Malaysia, ging nach hinten los, es war wohl das schwächste Wochenende der Saison. In Singapur fuhr Antonelli mit den neuen Teilen, Russell mit der alten Spezifikation. Für Austin hat das Team keine weiteren Neuerungen angekündigt.

Stattdessen sollen die drei Trainings helfen, das Paket zu verstehen. Nach der Hitze in Malaysia und dem ungewöhnlichen Kurs in Singapur gilt die konventionellere Strecke in Austin als entscheidender Test. Ein Fehlschlag hätte erhebliche Folgen für das Auto für 2027. Wie schnell sich die Kräfteverhältnisse verschieben, hat die Saison bereits mehrfach gezeigt.

Lewis Hamilton: Ärger um den Boxenstopp in Singapur

Unruhig ist es auch bei Ferrari. In Singapur ignorierte Hamilton (41) die Anweisung, unter dem virtuellen Safety-Car an die Box zu kommen. Mit dem Stopp wäre er zwar hinter Charles Leclerc gerutscht, hätte aber wohl das Podium oder zumindest Platz vier geholt. Am Ende wurde er Sechster und verzichtete danach auf Interviews.

Hintergrund waren Sorgen um seine körperliche Verfassung nach dem kräftezehrenden Rennen. Seitdem wird spekuliert, dass Hamilton das Vertrauen in den Kommandostand verloren hat, mit dessen Entscheidungen er schon mehrfach unzufrieden war. Seine Medientermine am Donnerstag werden deshalb genau verfolgt. Für Ferrari wichtiger ist ohnehin, sich mit Blick auf 2027 zu steigern.

Lando Norris: McLaren rüstet für Austin auf

Bei McLaren hallt dagegen der Singapur-Sprint nach. Lando Norris versuchte spät ein Manöver gegen Teamkollege Oscar Piastri, die Kollision kostete beide Punkte. Teamchef Andrea Stella und CEO Zak Brown waren verärgert, kritisierten Norris öffentlich aber nicht. Ob er sich erneut entschuldigt oder deutlichere Worte folgen, bleibt abzuwarten.

Rund um die Sommerpause hatte Norris mit Siegen in Ungarn und den Niederlanden noch für Aufsehen gesorgt, McLaren galt als Team der Stunde. Im letzten Triple-Header qualifizierte er sich jedoch nie besser als für Rang fünf, sein bestes Ergebnis war Platz vier in Singapur. Nach Austin bringt das Team weitere Upgrades mit, die auf dem Baku-Paket aufbauen.

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