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Darts: PDC-Europe-Chef spricht deutliche Warnung an Luke Littler aus!

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Darts heute: Vor seinem Auftritt bei der Darts-EM in Dortmund droht Luke Littler (19) erneut ein Pfeifkonzert. Wie Spox berichtet, warnt PDC-Europe-Geschäftsführer Werner von Moltke den Weltranglistenersten inzwischen vor den Folgen seiner Empfindlichkeit. Abseits der Bühne wartet auf den zweimaligen Weltmeister laut Daily Star zudem ein ungewöhnliches Netflix-Format.

Darts-EM: Littler startet gegen William O’Connor

Am Donnerstag beginnt in der Westfalenhalle das Saisonfinale der European Tour. Littler greift am Freitag ein, erster Gegner ist der Ire William O’Connor. Ausgerechnet dieses Major fehlt ihm noch. Daneben ist nur die European Open in Salzburg offen, die im kommenden Jahr erstmals ausgetragen wird. Ein EM-Titel würde seine Sammlung also nahezu komplettieren.

Gerade in Dortmund könnte es allerdings wieder laut werden. Ende September war Littler bei den World Series Finals in Amsterdam auf ein aufgebrachtes Publikum gestoßen und hatte danach einen Boykott angekündigt. „Es hat einfach keinen Sinn, dass ich anreise und meine Zeit verschwende, während ich ausgebuht werde“, erklärte er. Das letzte Turnier in Maastricht ließ er prompt aus.

Luke Littler: Kaum noch Auftritte in Deutschland

Statt in Maastricht saß er am vergangenen Wochenende in London am Ring und verfolgte den Kampf des britischen Schwergewichtlers Daniel Dubois. Auch hierzulande macht sich der Teenager rar. Alle sechs deutschen Turniere der European Tour ließ er in diesem Jahr aus. Für die deutschen Fans ist das ein herber Verlust, schließlich ist er die Nummer eins der Welt.

Littler kommt nur noch zu Majors oder lukrativen Events. Dazu zählen der Premier-League-Abend in Berlin, der World Cup of Darts in Frankfurt, die EM und eine Gala in Köln kurz vor der WM im Dezember. Begonnen hatte sein Rückzug in München, wo er im Vorjahr derart heftig ausgepfiffen wurde, dass ihm die Lust verging. Viele Fans wollen den dominanten Weltranglistenersten schlicht verlieren sehen.

Werner von Moltke: Deutliche Warnung an den Weltmeister

Das nimmt Littler persönlich, was beim Veranstalter nicht gut ankommt. „Es wird ihm auf Dauer mehr schaden, als dass es ihm einen Gefallen tut“, sagte von Moltke im Interview mit SID. Wer Multimillionär sei oder ein privilegiertes Leben führe und sich dann recht empfindlich zeige, für den sei das nie hilfreich. Man erwarte, dass Profis ein bisschen was aushalten.

Selbst in England, wo er weiterhin sehr beliebt ist, bröckelt das Image. Mehrere arrogante Momente wie spöttische Gesten gegenüber Gegnern haben dem Teenager geschadet, der die Darts-Welt im Sturm erobert hatte. Zunehmend wird er zum Bad Boy, wie es einst Paul Nicholson oder Gerwyn Price waren. Littler selbst betont: „Ich will einfach nur Darts spielen – und natürlich Autogramme geben.“

Netflix-Show: „Beat Luke Littler“ mit Lineker und Osman

Für ganz andere Schlagzeilen dürfte dagegen seine Netflix-Show sorgen. Ende des Monats tritt „The Nuke“ in „Beat Luke Littler“ gegen 20 Amateure an, die jeweils 501.000 Pfund gewinnen können. Littler muss 20 Legs in Folge gewinnen, checkt ein Herausforderer vor ihm aus, ist das Spiel vorbei. Moderiert wird die Show von Gary Lineker und Richard Osman, was den Druck zusätzlich erhöhen dürfte.

Die Teilnehmer kamen über offene Qualifikationen in London und Manchester, darunter ein australischer Jockey und zwei Brüder im Teenageralter aus Essex. Die finalen 20 bestimmten die Produzenten, Littler kennt seine Gegner nicht. Genau das sei der Reiz, erklärte er. Den Amateuren reiche ein einziges gutes Leg, nervös seien sie wegen der lebensverändernden Summe aber wohl.

Littler vor dem TV-Duell: Keine Geschenke für die Amateure

Zurückhalten will sich der Weltmeister nicht. Bei einer halben Million Pfund werde er es niemandem leicht machen, sagte er dem Daily Star. Die ersten Legs könnten etwas nervös werden, sei er aber erst einmal drin, werde ihn wohl niemand stoppen. Der einzige Unterschied zu einem Turnier sei, dass eine einzige Niederlage das Aus bedeute.

An seiner Vorbereitung ändert Littler deshalb wenig: trainieren, kurze Pause, weiter trainieren. Er hofft, dass die Show ein riesiges Publikum anzieht und mehr Menschen zum Darts bringt. Bevor es vor die Netflix-Kameras geht, steht aber erst die EM an. Ob die Westfalenhalle ihn feiert oder auspfeift, wird sich schon am Freitag gegen O’Connor zeigen.

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