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BVB: Dieser Grund kostete Beier den Platz im Klopp-Kader

Deutschland-DFB-Fans

BVB News beim Fußball heute: Bei der EM 2024 und der WM 2026 stand Maximilian Beier noch im Aufgebot. Für Jürgen Klopps 44-Mann-Kader reichte es nicht – den DFB-Neustart verfolgte der Offensivspieler von Borussia Dortmund überraschend als Zuschauer, wie sport.de schreibt. Bei Sky erklärte er nun sein Gespräch mit dem Bundestrainer, auch fussballdaten und Transfermarkt ordnen den Fall ein.

BVB-Profi Beier: Offenes Gespräch mit Klopp

„Ich hatte mit dem Trainer ein gutes Gespräch, ein offenes Gespräch“, sagte der BVB-Profi im Interview mit Sky. Klopp habe ihm die Gründe genannt – und Beier akzeptiert sie: „Er hat mir gesagt, warum ich nicht dabei bin und ja, es ist so.“ Abgehakt ist das Thema Nationalmannschaft für ihn trotzdem nicht. Schon im November will er zurück, schließlich sei es nicht der letzte Lehrgang gewesen.

Dabei liefert er im Verein. Mit einem Tor und drei Vorlagen in sieben Spielen ist der Offensivmann gut in die Saison gestartet. Klopp habe ihm zurückgemeldet, dass momentan seine Positionierung die eine oder andere Rolle spiele. Daran könne er arbeiten, betonte Beier: „Ich kann es ihm schwerer machen, indem ich einfach gut spiele und das ist jetzt mein Ziel.“

BVB News: Schiene statt Sturm kostet Beier den DFB-Platz

Hintergrund ist die Rolle, die Niko Kovac ihm zugedacht hat. Beim BVB lief Beier zum Saisonstart oft als linker Schienenspieler auf – eine Position, die es im System des Bundestrainers schlicht nicht gibt. In der Vorsaison war er dagegen meist als Mittelstürmer oder hängende Spitze im Einsatz. Die Nichtnominierung hängt damit weniger an der Leistung als an der Positionierung.

Parallel dazu ging es für den Dortmunder auch beim Marktwert bergab. Im jüngsten Bundesliga-Update von Transfermarkt wurde er um fünf Millionen auf 35 Millionen Euro abgewertet. Die Herabstufung fällt damit in die Phase, in der er im Nationalteam außen vor ist. Sportlich wie finanziell läuft es für ihn also gerade schwerer.

Nations League: DFB-Team braucht im November zwei Siege

Fünf Punkte aus den ersten vier Spielen stehen für die DFB-Elf unter Klopp zu Buche. Seine vier nominierten Stürmer Havertz, Ebnoutalib, Woltemade und Burkardt blieben dabei alle ohne Tor. In der Tabelle bedeutet das Rang drei hinter Griechenland und den Niederlanden, die jeweils acht Zähler gesammelt haben. Ausgerechnet im Angriff, wo Beier in der Vorsaison spielte, hakt es also.

Im November geht es gegen Serbien und die Niederlande um den Einzug in die Nations-League-Endrunde, beide Partien muss Deutschland laut Transfermarkt gewinnen. Wie fussballdaten berichtet, will Klopp das Aufgebot dafür drastisch verkleinern. Für Beier ist das kein gutes Vorzeichen. Der 44-Mann-Kader schrumpft, und der BVB-Profi könnte demnach erneut leer ausgehen.

DFB-Joker Beier: Zehn Länderspiele ohne Torbeteiligung

Julian Nagelsmann hatte Beier im März 2024 erstmals nominiert. Sein Debüt gab der damalige Hoffenheimer im Juni 2024 beim 0:0 gegen die Ukraine. Alle zehn Länderspiele bestritt er seitdem als Joker – ohne Tor oder Vorlage. Bei der WM kam er nur einmal zum Zug, am dritten Gruppenspieltag beim 1:2 gegen Ecuador. Ein Startelf-Einsatz fehlt in seiner DFB-Bilanz damit bis heute.

Wie ernst er jede Chance nimmt, unterstreicht sein Credo: „Ich gebe immer Vollgas, egal welche Minute wir haben im Spiel und probiere einfach alles auf den Platz zu lassen.“ Die lange Pause verbrachte er in Dortmund, wo viele Kollegen unterwegs waren. Nach einer Einheit nur zu zweit am Dienstag trainierte er bei der U23 mit – das habe deutlich mehr Spaß gemacht.

Niko Kovac: BVB-Trainer glaubt an Beiers Rückkehr

Rückendeckung erhält der Angreifer von seinem Vereinstrainer. „Ich wurde schon abgeholt. Ich wusste zwei, drei Tage eher, wer dabei ist und wer nicht“, erklärte Kovac auf der Pressekonferenz. Beier sei „etwas geknickt und enttäuscht“ gewesen. Als früherer Nationaltrainer wisse er selbst, wie schwierig es sei, alle unter einen Hut zu bekommen.

Trotzdem glaubt der Coach an eine neue Chance. Beier werde das als toller Mensch auffangen, und wenn er die Leistung der Vorsaison bringe, bekomme er in der näheren Zukunft wieder seine Möglichkeit, so Kovac. „Er ist ein wichtiger und toller Spieler für uns.“ Den ersten Schritt kann der Dortmunder am Freitag (20.30 Uhr) gehen, wenn Werder Bremen zum Bundesliga-Restart anreist.

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