Fußball heute: Kylian Mbappé durfte seine Reha nach der Knieverletzung mit Frankreich rund zehn Tage außerhalb Madrids absolvieren – mit einem flexiblen Zeit- und Ortsplan, den er sich weitgehend selbst einteilen konnte. Real Madrid trug diesen Weg ausdrücklich mit und geht davon aus, dass er die medizinischen Vorgaben erfüllt, wie Marca berichtet. Erst am Montag kehrte der Franzose nach Madrid zurück – zu einem Zeitpunkt, als das Team bereits auf dem Trainingsgelände arbeitete.
Real Madrid: Mbappé-Sonderbehandlung sorgt für Gesprächsstoff – Fans verärgert
Der Unterschied zu seinen Teamkollegen ist dabei auffällig. Während die anderen verletzten oder nicht nominierten Spieler nach vier Freistellungstagen ihre Programme in Valdebebas aufnahmen, setzte Mbappé seine Vorbereitung andernorts fort. Für ein Umfeld voller Weltstars wie den RMD-Kader sind solche Sonderbehandlungen selten unproblematisch – zwar zweifelt der Klub nicht am Behandlungsstandard der übrigen Spieler, doch die unterschiedlichen Spielräume können intern Spannungen erzeugen. Es ist nicht das erste Mal: Bereits im März hatte Real Madrid Mbappé nach einer Knieproblematik eine Reise zu Spezialisten in Frankreich genehmigt.
Für zusätzliche Unruhe sorgte ein Bild aus Paris. Fans von Real Madrid zeigten sich laut Sport1 verärgert, nachdem Mbappé vergangene Woche bei einem Nachtclub-Besuch in Paris fotografiert worden war – während er offiziell seine Kniereha absolvierte. Real Madrid hatte eine Überstreckung der hinteren Kapsel im linken Knie diagnostiziert. Am Montag absolvierte Mbappé zunächst eine Einzeleinheit, die Rückkehr ins Mannschaftstraining war für Dienstag geplant.
