Fußball heute: Kein Sieg, keine Tore, kein Fortschritt – das torlose Remis des FC Bayern München gegen Schalke hat eine Debatte ausgelöst. Sky-Experte Dietmar Hamann hat den Münchnern danach eine unmissverständliche Botschaft mitgegeben. Sein Urteil fiel hart aus: Der aktuelle Kader sei qualitativ nicht besser aufgestellt als noch im Vorjahr.
FC Bayern: Hamann rechnet mit dem FCB-Kader ab
Realistisch betrachtet könne Saibari beim FC Bayern ohnehin nur hinter Kane sinnvoll eingesetzt werden – und auf dieser Position sei Serge Gnabry schlicht „eine Klasse besser“, so Hamann. Den Abgang von Jackson bezeichnete der Sky-Experte trotz eigener Skepsis gegenüber dem Stürmer als spürbaren Verlust, weil dessen Tempo im Angriffsspiel der Münchner kaum zu ersetzen sei.
Guerreiro, Goretzka und eben Jackson – laut Sky-Experte Hamann hat Bayern mit diesen drei Abgängen zusammen über 100 Spielerfahrungen und rund 25 Tore verloren. Zusätzliche Fragezeichen hinter Davies und Musiala verschärften die Lage, wie Hamann in seiner Analyse deutlich machte.
Saibari-Kritik: „Er ist wie ein schlechter Kane“
Besonders pikant ist Hamanns Einschätzung zu Neuzugang Ibrahim Saibari, den die Bayern für rund 50 Millionen Euro von der PSV Eindhoven verpflichtet haben. Der Marokkaner gilt als vielseitig und soll mehrere Offensivpositionen abdecken können – doch dem Sky-Fachmann fehlt beim 24-Jährigen vor allem eines: Tempo.
„Er ist wie ein schlechter Kane“, lautete Hamanns vernichtendes Fazit auf Sky. Das Urteil trifft umso schärfer, als Hamann Kane selbst bereits fehlende Schnelligkeit attestiert – womit der Vergleich für den Neuzugang alles andere als schmeichelhaft ausfällt. Für 50 Millionen Euro darf der Anspruch an Saibari ein deutlich anderer sein.
Champions League: Bayern empfängt Bodø/Glimt
Bereits am Donnerstag bekommen die Münchner die Gelegenheit, erste Antworten auf dem Rasen zu geben. In ihrem Auftaktspiel der Champions-League-Gruppenphase empfangen sie den norwegischen Klub Bodø/Glimt. Der Auftritt gegen Schalke hat die Debatte um die Kaderqualität befeuert – nun ist die Mannschaft am Zug.
