Fußball heute: Neben dem Poker um Saïd El Mala beschäftigt Borussia Dortmund eine weitere Personalie: Gleich zwei spanische Klubs sollen ein Auge auf Fabio Silva geworfen haben. Der Portugiese selbst aber verfolgt ein anderes Ziel – er will bleiben und sich beim BVB endlich durchsetzen.
Borussia Dortmund: Real Sociedad und Betis zeigen Interesse
Nach Informationen der Bild, aufgegriffen von SportBild, beschäftigen sich Real Sociedad und Betis Sevilla mit einer Verpflichtung des 24-Jährigen. Für große Unruhe sorgt das in Dortmund bislang aber nicht: Intern soll Silva klargemacht haben, dass er den Verein in diesem Sommer nicht verlassen will. Neu sind die Spanien-Spekulationen ohnehin nicht – Anfang Juli hatte der Journalist Rudy Galetti auf der Plattform X neben den beiden Klubs auch Espanyol, Celta Vigo und den FC Villarreal als Interessenten genannt.
Stattdessen will der Stürmer in seiner zweiten Saison angreifen, sich wichtiger machen und mit den Schwarz-Gelben in der Champions League auflaufen. Sein Vertrag in Dortmund ist noch bis 2030 datiert.
Kampf um eine größere Rolle
Ein Stammplatz ist für Silva allerdings nicht selbstverständlich. Gerade einmal drei Tore und sieben Vorlagen sprangen für ihn in einer Premierensaison heraus, in der er auf 39 Pflichtspiele kam. Verpflichtet hatte ihn der BVB im vergangenen Sommer für zunächst 22,5 Millionen Euro von den Wolverhampton Wanderers – die Erwartungen sind entsprechend hoch.
Auch in der Vorbereitung zeigte der Angreifer großen Einsatz, ohne offensiv schon durchgehend zu überzeugen; im Abschluss fehlte ihm mehrfach das Glück. Gegen den FC Tokyo sorgte er mit einem sehenswerten Drehschuss immerhin für den 1:0-Sieg, beim 3:2 gegen Arsenal war er am frühen Führungstreffer beteiligt.
Warum das Interesse spannend bleibt
Dass ausgerechnet Klubs aus La Liga anklopfen, überrascht nur bedingt: Silva kennt den spanischen Fußball bestens. Auf Leihbasis überzeugte er 2024/25 bei UD Las Palmas mit zehn Treffern und drei Vorlagen in 24 Ligaspielen – für ihn die bis dato beste Spielzeit in einer europäischen Topliga.
Schon in der vergangenen Saison hatte sich Silva zwischenzeitlich mit einem Abschied beschäftigt, inzwischen aber ist seine Haltung eine andere: Er will den Konkurrenzkampf annehmen – auch mit Serhou Guirassy, der trotz eigener Wechselgerüchte weiter im Kader von Trainer Niko Kovac steht und bis 2028 gebunden ist. Seine Sicht auf die eigene Rolle hatte Silva schon im Frühjahr im Sky-Interview umrissen: „In den Zeiten, in denen ich in der Startaufstellung war, hatte ich gute Zahlen und die Leute sehen, was ich für das Team leisten kann.“ Trifft aus Spanien dennoch ein lukratives Angebot ein, könnte die Personalie bis zum Transferschluss spannend bleiben.
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