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Zwei Transfers als Ansage: Gladbach plant nicht mehr mit Scally

Gladbach-Fans Borussia Mönchengladbach

Fußball heute: Joe Scally ist nach der WM zu Borussia Mönchengladbach zurückgekehrt – doch seine Perspektive am Niederrhein hat sich drastisch verschlechtert. Mit gleich zwei Neuzugängen für die rechte Abwehrseite haben die Fohlen dem US-Nationalspieler unmissverständlich signalisiert, dass sie nicht mehr fest mit ihm planen. Ein Wechsel rückt näher.

Borussia Mönchengladbach: Klare Signale gegen Scally

Am Mittwoch meldete sich Scally nach der WM-Pause zurück, gemeinsam mit seinem US-Teamkollegen Giovanni Reyna – zunächst standen die nachzuholenden Fitness-Checks an, ehe es am Wochenende ins Trainingslager an den Tegernsee (2. bis 9. August) geht. Sportlich aber ist seine Rolle bei der Borussia längst nicht mehr die eines unangefochtenen Stammspielers.

Wie die Bild berichtet, haben ihm die Bosse ihre Planung deutlich gemacht – vor allem mit zwei Transfers. Scally, der bis 2027 gebunden ist und seinen Vertrag nicht verlängern will, bekam den ersten Fingerzeig früh: Manager Rouven Schröder holte den ukrainischen Nationalspieler Yukhym Konoplia für die rechte Abwehrseite an den Niederrhein – also für Scallys angestammten Job.

Nach Konoplia-Verletzung folgt der nächste Konkurrent

Als sich Konoplia dann verletzte – beim 2:1-Test gegen Rot-Weiss Essen zog er sich einen Innenbandanriss im Knie zu und fällt laut den Berichten voraussichtlich rund zwei Monate aus –, reagierte Schröder umgehend. Am Donnerstag verpflichteten die Fohlen den japanischen Nationalspieler Daiki Hashioka per Leihe mit Kaufoption von Slavia Prag. Wie der kicker berichtet, soll der 27-Jährige Konoplia auf der rechten Seite vertreten – und eben nicht Scally.

Für den US-Amerikaner, der in fünf Jahren am Niederrhein durchgehend zur Startelf zählte und schon 153 Bundesliga-Partien absolviert hat, liefe das auf einen Bankplatz hinaus. Kehrt Konoplia in rund zwei Monaten zurück, drohte Scally wegen der Doppelbesetzung sogar die Tribüne.

Ein Wechsel wäre für beide Seiten die Lösung

Angesichts dieser Aussichten dürfte Scally bis zum Ende der Transferfrist am 1. September einen Abschied forcieren – ein Schritt, der beiden Seiten helfen würde. Der 23-Jährige könnte den nächsten Karriereschritt gehen, und für die Borussia böte sich die wohl letzte Chance, mit ihm noch eine Ablöse einzunehmen.

Nach übereinstimmenden Berichten gilt Scally ohnehin als Verkaufskandidat, bei einem Marktwert von rund sieben Millionen Euro erhofft sich die Borussia eine Ablöse im mittleren einstelligen Millionenbereich. Die Zeichen stehen damit klar auf Trennung – es sei denn, bis zum Deadline Day findet sich keine passende Lösung.

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