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VfB Stuttgart: „Das ist unglaublich – es tut brutal weh“

VfB Stuttgart

Auf das Hochgefühl folgte die Enttäuschung. Nur wenige Tage nach dem furiosen 4:1-Triumph gegen Celtic Glasgow in den Playoffs der UEFA Europa League kam der VfB Stuttgart in der Bundesliga beim Tabellenschlusslicht 1. FC Heidenheim nicht über ein 3:3-Unentschieden hinaus – und das trotz einer Leistung, die unter anderen Vorzeichen durchaus für drei Punkte hätte reichen können. Der Abend auf der Ostalb war geprägt von Schiedsrichter-Entscheidungen, Nackenschlägen und einer gehörigen Portion Frust.

Stuttgart-Stürmer Demirovic: „Ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll“

Dabei begann die Partie noch nach Maß für die Schwaben. Führich brachte den VfB bereits in der fünften Minute in Front und schien die Weichen früh auf Stuttgarter Sieg zu stellen. Doch Heidenheim stemmte sich gegen die Niederlage: Dinkci und Ibrahimovic drehten die Begegnung und stellten das Spiel auf den Kopf. Kurz vor dem Pausenpfiff sorgte Mittelstädt per Elfmeter für den erneuten Ausgleich. Im zweiten Durchgang folgte das nächste Auf und Ab: Abermals gingen die Gastgeber durch Conteh in Führung, ehe Undav in der 88. Minute zumindest noch den einen Punkt für Stuttgart rettete.

Zum eigentlichen Protagonisten des Abends aber wurde Ermedin Demirovic – und das auf denkbar unglückliche Weise. Der Stuttgarter Stürmer traf in der 31. und in der 73. Minute, beide Treffer wurden jedoch nicht anerkannt: einmal wegen Abseits, einmal wegen Foulspiels. Bereits im Europa-League-Spiel gegen Celtic Glasgow hatte ein Demirovic-Treffer nicht gezählt. Eine Bilanz, die den Angreifer nach dem Abpfiff am DAZN-Mikrofon die Fassung kosten ließ: „Das ist unglaublich, ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll. Es tut brutal weh als Stürmer, wenn du drei Tore machst und alle drei nicht zählen. Da kannst du gefühlt gar nicht mehr jubeln.“

VfB-Trainer Hoeneß: „Wir sind enttäuscht“

Cheftrainer Sebastian Hoeneß fand nach dem Schlusspfiff nachdenkliche Worte: „Wir sind enttäuscht. Es war ein schwieriger Abend, an dem wir nicht das Ergebnis geholt haben, das wir uns vorgenommen hatten. Es gab viele diskussionswürdige Szenen in einem teils rassigen Spiel. Es ist final ein 3:3, über das sich wahrscheinlich keine der beiden Mannschaften freuen kann.“

Maximilian Mittelstädt haderte vor allem mit einer konkreten Szene, die den Spielverlauf maßgeblich beeinflusst hatte: „Es war ein intensives und ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Der Spielverlauf war unglücklich für uns, eventuell wäre sonst noch mehr drin gewesen.“

VfB Stuttgart: „Müssen den Grund aber bei uns suchen“

Sportvorstand Fabian Wohlgemuth hingegen wollte die Schuld nicht allein bei den Unparteiischen suchen: „Wir wussten, was uns hier erwartet. Es war ein spannendes und kurzweiliges Spiel. Es gab viele strittige Schiedsrichter-Entscheidungen, wir müssen den Grund aber bei uns suchen, warum wir nicht gewonnen haben.“ Klare Worte, die andeuten, dass der VfB intern kritisch mit dem eigenen Auftritt ins Gericht geht.

In der Bundesliga-Tabelle stehen die Stuttgarter nach dem Punktverlust weiterhin auf dem vierten Rang mit 43 Zählern – ein Rückspiel in der Europa League und der Liga-Alltag verlangen jedoch rasches Umschalten. Bereits am Donnerstag empfängt der VfB Celtic Glasgow im Rückspiel der Europa-League-Playoffs, am kommenden Wochenende geht es in der Bundesliga zuhause gegen den VfL Wolfsburg weiter.

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