2. Bundesliga live: Das Aufeinandertreffen zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem 1. FC Magdeburg entwickelte sich bereits in den ersten 45 Minuten zu einem historischen Schlagabtausch. In einer Halbzeit, die an Dramatik kaum zu überbieten war, sahen die Zuschauer am Ronhof insgesamt acht Treffer und eine Achterbahnfahrt der Gefühle.
2. Bundesliga live: Zukowski-Hattrick überrollt das Kleeblatt
Nach einem idealen Start für die Hausherren, die bereits nach acht Minuten in Führung gingen, folgte ein kollektiver Einbruch der Fürther Defensive. Der 1. FC Magdeburg nutzte die Orientierungslosigkeit der Gastgeber gnadenlos aus und drehte die Partie innerhalb von nur 20 Minuten komplett.
Herausragender Akteur war dabei Mateusz Zukowski, der mit seinem dritten Treffer in der 32. Minute den vorläufigen Höhepunkt markierte. Nach einem präzisen Zuspiel von Baris Atik ließ der Pole Fürths Torhüter Schlieck keine Abwehrchance und schraubte das Ergebnis auf ein zwischenzeitliches 5:1 für die Elbestädter hoch.
Fürther Lebenszeichen vor dem Pausenpfiff
Als das Spiel bereits entschieden schien, bewies die Mannschaft von Trainer Leo Vogel Moral. Erst eine taktische Umstellung mit der Einwechslung von Ziereis brachte die nötige Stabilität in die Hintermannschaft der Spielvereinigung. In der Schlussphase der ersten Hälfte zeigten die Magdeburger plötzlich ungeahnte Schwächen bei Standardsituationen. Doni Arifi verkürzte in der 43. Minute per Kopf nach einer Ecke von Branimir Hrgota auf 2:5.
Damit nicht genug: In der fünften Minute der Nachspielzeit herrschte erneut Chaos im Magdeburger Strafraum. Wieder war es eine Hrgota-Ecke, die für Gefahr sorgte; Jan Elvedi drückte den Ball schließlich zum 3:5 über die Linie – alle drei Fürther Treffer fielen nach einem Eckball. Trotz des frühen Fünf-Tore-Schocks gehen die Fürther mit neuem Mut in den zweiten Durchgang, während Magdeburg eine sicher geglaubte Führung leichtfertig in Gefahr brachte.