Olympische Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo
Vom 6. bis zum 22. Februar 2026 blickte die Sportwelt nach Italien, wo die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo ausgetragen wurden. In den Regionen Lombardei und Venetien waren rund 2.900 Sportler aus über 90 Nationen am Start. In acht verschiedenen Sportarten ging es in insgesamt 16 Disziplinen um die Rekordzahl von 116 Goldmedaillen.
Olympische Winterspiele 2026: Der offizielle Medaillenspiegel
Nach Ende Spiele thronten die Wikinger aus Norwegen an der Spitze des Medaillenspiegels der Winterspiele 2026. Mit sage und schreibe 18 Goldmedaillen und insgesamt 41 Mal Edelmetall bewiesen die Skandinavier, dass Wintersport in ihrer DNA liegt. Dahinter durften sich die USA über Rang zwei freuen, während die Niederlande – wie gewohnt – das Eisschnelllaufen zu ihrer persönlichen Goldgrube machten.
Olympia 2026 ist Geschichte, die nächsten Olympischen Spiele finden wieder im Sommer statt. Die kommenden Sommerspiele werden in den USA ausgetragen. Vom 14. bis 30. Juli 2028 ist Los Angeles der Gastgeber. In vier Jahren bleiben die Winterspiele in Europa. Olympia 2030 steigt in den Französischen Alpen (Regionen Provence-Alpes-Côte d’Azur und Auvergne-Rhône-Alpes).
Olympia 2026: Deutschland wurde zur „Nation der vierten Plätze“
Besonders emotional wurde es für die Gastgeber: Italien peitschte seine Athleten förmlich zu 10 Goldmedaillen und sicherte sich damit einen stolzen vierten Platz. Das „Azzurro“ leuchtete in Cortina heller denn je. Deutschland hingegen erlebte Spiele mit Licht und Schatten. Mit 8 Gold- und insgesamt 26 Medaillen steht man auf Rang 5. Auch wenn der ganz große Sprung an die Spitze diesmal ausblieb, zeigten die deutschen Athleten eine beeindruckende Konstanz, oft nur Wimpernschläge von einem noch besseren Ergebnis entfernt. Keine Nation errang mehr undankbare vierte Plätze als Deutschland.
| Rang | Nation | Gold | Silber | Bronze | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Norwegen | 18 | 12 | 11 | 41 |
| 2. | USA | 12 | 12 | 9 | 33 |
| 3. | Niederlande | 10 | 7 | 3 | 20 |
| 4. | Italien | 10 | 6 | 14 | 30 |
| 5. | Deutschland | 8 | 10 | 8 | 26 |
| 6. | Frankreich | 8 | 9 | 6 | 23 |
| 7. | Schweden | 8 | 6 | 4 | 18 |
| 8. | Schweiz | 6 | 9 | 8 | 23 |
| 9. | Österreich | 5 | 8 | 5 | 18 |
| 10. | Japan | 5 | 7 | 12 | 24 |
| 11. | Kanada | 5 | 7 | 9 | 21 |
| 12. | China | 5 | 4 | 6 | 21 |
| 13. | Südkorea | 3 | 4 | 3 | 10 |
| 14. | Australien | 3 | 2 | 1 | 6 |
| 15. | Großbritannien | 3 | 1 | 1 | 5 |
| 16. | Tschechien | 2 | 2 | 1 | 5 |
| 17. | Slowenien | 2 | 1 | 1 | 4 |
| 18. | Spanien | 1 | 0 | 2 | 3 |
| 19. | Brasilien | 1 | 0 | 0 | 1 |
| 19. | Kasachstan | 1 | 0 | 0 | 1 |
| 21. | Polen | 0 | 3 | 1 | 4 |
| 22. | Neuseeland | 0 | 2 | 1 | 3 |
| 23. | Finnland | 0 | 1 | 5 | 6 |
| 24. | Lettland | 0 | 1 | 1 | 2 |
| 25. | Dänemark | 0 | 1 | 0 | 1 |
| 25. | Estland | 0 | 1 | 0 | 1 |
| 25. | Georgien | 0 | 1 | 0 | 1 |
| 27. | Bulgarien | 0 | 0 | 1 | 1 |
| 27. | Belgien | 0 | 0 | 1 | 1 |
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Ski Alpin: Odermatts Krönung und das emotionale Vonn-Comeback
Die alpinen Wettbewerbe in Cortina d’Ampezzo standen ganz im Zeichen der großen Favoriten, die dem enormen Erwartungsdruck standhielten. Marco Odermatt aus der Schweiz untermauerte seine Ausnahmestellung im Skizirkus und krönte sich mit einer fehlerfreien Fahrt zum Olympiasieger im Riesenslalom. Auch im Super-G zeigte er seine Klasse und sicherte sich weiteres Edelmetall. In den Slalom-Wettbewerben der Herren sorgte Lucas Braathen für eine der meistdiskutierten Geschichten der Spiele, da er nach seinem Nationenwechsel für Brasilien an den Start ging und die Weltspitze bis zum letzten Tor herausforderte, während Manuel Feller für Österreich in einem Herzschlagfinale wichtige Akzente setzen konnte.
Bei den Frauen kehrte Mikaela Shiffrin nach den schwierigen Erfahrungen vergangener Jahre triumphierend zurück. Mit der Routine aus über 100 Weltcupsiegen dominierte sie die technischen Disziplinen und sicherte sich Gold im Slalom, womit sie ihre beeindruckende Karriere vergoldete. Dicht auf den Fersen waren ihr Petra Vlhová sowie die Lokalmatadorinnen Federica Brignone und Sofia Goggia, die von den italienischen Fans leidenschaftlich ins Ziel getragen wurden. Abseits des Kampfes um die Medaillen zog Lindsey Vonn alle Blicke auf sich. Mit 41 Jahren wagte die US-Amerikanerin ein sensationelles Comeback an ihrem Lieblingsort Cortina. Zwar reichte es sportlich nicht ganz für die vordersten Plätze, doch ihr Auftritt wurde als der emotionale Höhepunkt der alpinen Woche gefeiert.
Biathlon: Norwegische Dominanz und ein deutsches Wintermärchen
In den Loipen von Antholz setzte sich die beeindruckende Siegesserie von Johannes Thingnes Bø fort. Der Norweger bewies erneut, dass er das Maß aller Dinge ist, und sicherte sich durch seine läuferische Überlegenheit und Nervenstärke am Schießstand mehrfaches Gold. Er wurde jedoch massiv von seinen eigenen Teamkollegen wie Sturla Holm Lægreid und dem französischen Spitzenathleten Quentin Fillon Maillet gefordert, was zu einigen der spannendsten Zieleinläufe der olympischen Geschichte führte. Die mannschaftliche Stärke der Norweger blieb über die gesamten Spiele hinweg der bestimmende Faktor in den Herren-Wettbewerben.
Die Damen-Konkurrenzen präsentierten sich hingegen deutlich offener und boten Dramatik bis zum letzten Schuss. Während die französischen Favoritinnen Julia Simon und Justine Braisaz-Bouchet das Tempo in der Loipe diktierten, sorgte Franziska Preuß für den emotionalen Höhepunkt aus deutscher Sicht. Nachdem sie in den Vorjahren immer wieder durch gesundheitliche Rückschläge gebremst worden war, blieb sie in den entscheidenden Momenten gesund und nervenstark. In einem packenden Verfolgungsrennen belohnte sie sich für ihre Ausdauer und sicherte dem deutschen Team eine viel umjubelte Medaille, was diesen Rückblick zu einem versöhnlichen Abschluss für den DSV macht.
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