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WTA Peking: Zheng Qinwen bezwingt Andreeva – historischer Triumph bei den China Open!

Tennis-Shanghai-Masters

Tennis News beim Sport heute: Zheng Qinwen hat sich ihren Traum vom Titelgewinn vor heimischem Publikum erfüllt! Die chinesische Olympiasiegerin gewann am Sonntag (11.10.2026) das Finale der China Open in Peking gegen Mirra Andreeva mit 7:5, 6:4. Für die 24-Jährige ist es der erste Titel bei einem WTA-1000-Turnier – und zugleich ein historischer Erfolg für den chinesischen Tennissport.

Seit der erstmaligen Austragung des WTA-Turniers in Peking im Jahr 2004 hatte es keine chinesische Spielerin bis ins Einzelfinale geschafft. Zheng beendete diese Serie bereits mit ihrem Halbfinalsieg gegen Elise Mertens. Nun setzte sie sich auch gegen die favorisierte Andreeva durch und krönte ihr bemerkenswertes Comeback nach einer langen Verletzungspause.

WTA Peking Finale: Zheng Qinwen schlägt Mirra Andreeva in zwei Sätzen

Die Ausgangslage vor dem Endspiel versprach ein spannendes Duell. Auf der einen Seite die erst 19-jährige Mirra Andreeva, die 2026 bereits die French Open gewonnen hatte und in Peking als Nummer vier der Setzliste antrat. Auf der anderen Seite Zheng, die nach Verletzungsproblemen erst seit wenigen Wochen wieder regelmäßig auf der WTA Tour spielt.

Im ersten Satz entwickelte sich eine umkämpfte Partie. Beide Spielerinnen hielten das Ergebnis lange offen, ehe sich Zheng mit 7:5 durchsetzte und den ersten Schritt in Richtung Titelgewinn machte.

Auch im zweiten Durchgang musste die Chinesin gegen die offensivstarke Andreeva konzentriert bleiben. Doch Zheng verteidigte ihren Vorsprung und entschied den Satz mit 6:4 für sich.

Mit dem verwandelten Matchball stand fest: Die China Open haben erstmals eine chinesische Einzelsiegerin. Für Zheng war der Erfolg auch die Bestätigung, dass sie nach ihrer langen Verletzungspause wieder zur Weltspitze aufschließen kann.

China Open 2026: Zheng Qinwen schreibt nach Verletzung Geschichte

Der Weg zum Titel war alles andere als selbstverständlich. Zheng hatte seit ihrer Ellenbogenverletzung große Teile der vergangenen Monate verpasst und war in der Weltrangliste deutlich zurückgefallen. Für das Turnier in Peking erhielt sie deshalb eine Wildcard.

Schon auf dem Weg ins Finale hatte die Chinesin mehrere starke Gegnerinnen aus dem Wettbewerb geworfen. Im Viertelfinale setzte sie sich gegen Elina Svitolina mit 6:3, 7:6 (8:6) durch. Anschließend bezwang sie die Belgierin Elise Mertens im Halbfinale mit 7:5, 6:2.

Das Endspiel gegen Andreeva war damit die Krönung ihres Comebacks. Für Zheng ist es zugleich der erste Turniersieg seit ihrem Erfolg in Tokio im Oktober 2024.

Bemerkenswert ist auch der direkte Vergleich mit ihrer Finalgegnerin. Bereits im Viertelfinale der China Open 2024 hatten sich Zheng und Andreeva gegenübergestanden. Damals gewann die Chinesin nach Satzrückstand mit 5:7, 6:0, 6:4. Nun setzte sie sich erneut durch – diesmal sogar ohne Satzverlust.

Mirra Andreeva verpasst weiteren WTA-1000-Titel

Für Andreeva endet eine starke Turnierwoche mit einer Enttäuschung. Die Russin hatte auf dem Weg ins Finale unter anderem Ekaterina Alexandrova in zwei engen Tie-Breaks geschlagen und im Halbfinale Nikola Bartunkova deutlich mit 6:2, 6:2 besiegt.

Nach ihren Turniersiegen in Adelaide, Linz und bei den French Open war Peking bereits ihr fünftes Finale in dieser Saison. Mit einem weiteren Titel wollte die 19-Jährige ihre erfolgreiche Spielzeit fortsetzen.

Trotz der Niederlage kann Andreeva auf ein erfolgreiches Turnier zurückblicken. Durch den Einzug ins Finale verbessert sie sich in der Weltrangliste und wird erstmals auf Rang drei geführt.

Für Zheng beginnt nach ihrem bislang größten Titelgewinn auf der WTA Tour nun die nächste Etappe der Asien-Saison. Die Chinesin dürfte nach ihren Leistungen in Peking auch bei den kommenden Turnieren wieder zu den besonders beachteten Spielerinnen zählen.

Weitere Informationen zum Turnier findest du in unserer China Open 2026 Übersicht.

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