2. Bundesliga heute: Hertha BSC hat am heutigen Sonntag mit 2:1 gegen Greuther Fürth gewonnen und damit auch sein siebtes Saisonspiel für sich entschieden. Mads Pedersen und Paul Seguin trafen für die Berliner, Jannis Heuer gelang der späte Anschlusstreffer. Trotz des Erfolgs war Hertha-Trainer Stefan Leitl nicht vollständig zufrieden. Fürths Coach Heiko Vogel trauerte dagegen einem möglichen Auswärtssieg hinterher. Die Stimmen zum Spiel.
Hertha BSC: Die Stimmen nach dem Sieg gegen Fürth
Stefan Leitl, Trainer Hertha BSC: Leitl räumte ein, dass Fürth mit seinem Spielansatz phasenweise gefährlicher gewesen sei. Vor allem die Intensität und Ernsthaftigkeit seiner Mannschaft vor der Pause kritisierte der Hertha-Coach. Auch wenn er sich über die drei Punkte freue, müsse sein Team in den kommenden Wochen an zahlreichen Dingen arbeiten.
Paul Seguin, Spieler Hertha BSC: „Sieben Siege hintereinander sind unfassbar schön!“ Der Mittelfeldspieler räumte allerdings ein, dass Fürth die Berliner vor Probleme gestellt und ihnen einiges abverlangt habe. Umso größer sei die Freude über den nächsten Erfolg. (
Mads Pedersen, Torschütze Hertha BSC: Der Däne sprach von einem besonderen Moment durch seinen Treffer und betonte den Zusammenhalt der Mannschaft. Nach dem aberkannten Fürther Führungstor sei die Stimmung im Stadion gekippt und Hertha habe zusätzlichen Schwung bekommen.
Gustaf Nilsson, Spieler Hertha BSC: „Es war ein hartes Spiel gegen einen guten Gegner.“ Der eingewechselte Angreifer berichtete, dass sein Trainer ihn mit dem Auftrag aufs Feld geschickt habe, die Partie zu verändern. Kurz darauf gelangen Hertha die beiden Treffer.
Greuther Fürth: Die Stimmen nach der Niederlage bei Hertha
Heiko Vogel, Trainer Greuther Fürth: „Hängen bleiben null Punkte, aber verdient hätten wir drei.“ Der Trainer verwies insbesondere auf den aberkannten Führungstreffer seiner Mannschaft und den unmittelbar folgenden Rückstand. Trotz der Niederlage zeigte er sich mit der Leistung seiner Spieler äußerst zufrieden.
Felix Klaus, Spieler Greuther Fürth: „Das tut weh.“ Der Offensivspieler beklagte, dass seine Mannschaft trotz guter Auftritte wieder ohne Punkte geblieben sei. Vor allem die Abseitsentscheidung vor Herthas Führung habe die Mannschaft emotional getroffen. Dennoch zeigte er sich zuversichtlich für die kommende Aufgabe.
Jannis Heuer, Torschütze Greuther Fürth: „Am Ende war Hertha effizienter.“ Der Verteidiger lobte den Einsatz und die kämpferische Leistung seiner Mannschaft. Fürth habe gute Chancen herausgespielt, müsse sich künftig aber konsequenter dafür belohnen.
