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VfB Stuttgart: Wohlgemuth stellt klar – „Aktuell verhandeln wir nicht“

VfB-Stuttgart-Fans

Fußball heute: Wie schon in der Vorsaison droht dem VfB Stuttgart erneut ein später Stürmer-Abgang. Nick Woltemades Wechsel nach Newcastle spülte im Vorjahr 75 Millionen Euro in die Kassen – diesmal steht Ermedin Demirovic (28) kurz vor dem Absprung, allerdings zu einem deutlich günstigeren Preis.

Ermedin Demirovic: Dieses Angebot liegt aktuell vor

Rund 15 Millionen Euro bot Galatasaray laut Sky zuletzt für den Angreifer aus Bosnien. Dem VfB reicht diese Summe bislang nicht aus – erst wenn die Offerte die 20-Millionen-Euro-Marke überschreitet, will man ernsthaft verhandeln.

Sportvorstand Fabian Wohlgemuth sagte nach dem 4:0-Pokalsieg in Rostock gegenüber Bild: „Aktuell verhandeln wir nicht.“

Schira berichtet von erhöhter Offerte

Transferinsider Nicolo Schira berichtet unterdessen von einer bereits erhöhten türkischen Offerte. Angeblich haben sich Spieler und Klub bereits auf einen langfristigen Vertrag bis 2030 verständigt.

Finanziell würde sich der Wechsel für Demirovic lohnen: Sein Salär könnte sich in Istanbul verdoppeln.

VfB Stuttgart: Hoeneß würde seinen Torjäger gerne behalten

Zuletzt beim öffentlichen Training wirkte der Bosnier entspannt, ausgelassen und in bester Verfassung. Trainer Sebastian Hoeneß äußerte sich gegenüber Bild zuletzt so:

„Medo war für uns in den letzten zwei Jahren ein sehr wichtiger Spieler. Er macht Tore, ist ein absoluter Vollprofi. Aus Trainersicht würde ich ihn gerne behalten. Ich weiß aber, dass es da noch die wirtschaftliche Sicht gibt. Jetzt warten wir einfach mal ab, was passiert.“

Starke Bilanz und ein bereitstehender Ersatz

In zwei Jahren beim VfB kommt der Bosnier auf starke 32 Saisontore in 88 Einsätzen. Der Kader hält mit Neuzugang Pejcinovic bereits einen potenziellen Ersatzmann bereit.

Nur der für Talent Jeremy Arévalo vorgesehene Leih-Wechsel könnte durch einen Demirovic-Abgang noch platzen.

Rückblick: Demirovic bekannte sich klar zum Verein

Noch Anfang August hatte sich Demirovic klar zum Verein bekannt. Gegenüber Absolut Fussball sagte er: „Ein Abgang war für mich kein Thema. Ich habe die Gerüchte im Urlaub mitbekommen, aber ich habe immer gesagt, dass ich beim VfB bleiben will. Ich harmoniere sehr gut mit dem Trainer.“

Auch Hoeneß positionierte sich damals deutlich: „Ich war irritiert und ehrlich gesagt verärgert über einiges, was da geschrieben wurde. Mein Ziel ist, immer die besten Spieler beim VfB zu haben, und Medo ist einer unserer besten Spieler.“

Auch El Khannouss im Visier der Istanbuler

Neben Demirovic soll auch ein zweiter VfB-Star ins Blickfeld der Istanbuler gerückt sein: Wie fussballtransfers bestätigt, liegt Galatasaray auch für Bilal El Khannouss ein Angebot vor.

Erst diesen Sommer hatte der VfB den Marokkaner nach vorheriger Leihe fest verpflichtet. Sein Marktwert übersteigt die Offerte deutlich, der Vertrag läuft noch bis 2030 – einst rief der VfB für den 22-Jährigen rund 65 Millionen Euro auf.

Warum ein Verkauf dennoch möglich erscheint

Türkischer Reporter Ertan Süzgün spricht bereits von laufenden VfB-Gesprächen mit Galatasaray über den Marokkaner – auch die Engländer von Newcastle sollen ein Auge auf ihn geworfen haben. Nach durchwachsener Rückrunde wollte sich El Khannouss eigentlich wieder beim VfB durchsetzen.

Verantwortlich für die Verkaufsbereitschaft ist offenbar eine Vorgabe des Aufsichtsrats: Transfererlöse im mittleren zweistelligen Millionenbereich. Zudem winken beiden Spielern in Istanbul ein deutlich besseres Gehalt und ein mehrjähriger Kontrakt.

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