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Dynamo Dresden: Bobzien gesteht – „Da war ich kurz auf 180!“

Dynamo-Dresden-Fans

Fußball heute: Dynamo Dresden gewinnt souverän mit 6:0 (5:0) bei Westfalia Rhynern und zieht sicher in die zweite Pokalrunde ein. Nebenbei stellt die Mannschaft von Coach Thomas Stamm einen neuen Vereinsrekord auf – der bisherige Bestwert von fünf Toren stammte noch aus dem Jahr 1991.

Thomas Stamm: Betont gelassen trotz Rekord

Insgesamt sechs unterschiedliche Spieler tragen sich in die Torschützenliste ein. Trotz des Rekords gibt sich Stamm betont gelassen: „Es ist ähnlich wie letztes Jahr beim 6:0 gegen Münster. Es ist egal, ich bin auch mit einem 1:0 zufrieden.“

„Letztendlich sind wir eine Runde weiter, das kann im DFB-Pokal manchmal schwierig sein, nicht nur in der ersten Runde“, so Stamm gegenüber Tag24.

Dynamo Dresden: Auch Stiepermann zollt Respekt

Für reichlich Gesprächsstoff sorgt zudem das frühe Aus eines potenziellen Zweitrundengegners: Der 1. FC Heidenheim verliert überraschend mit 2:5 gegen den Regionalligisten SSV Jeddeloh II.

Auch Rhynerns Trainer Marco Stiepermann zollt Respekt: „Man hat deutlich gesehen, wenn ein Zweitligist ein Spiel so annimmt und der Trainer damit zufrieden ist, dann wird es schwer für einen Regionalligisten.“

Ben Bobzien: Zum besten Spieler der Partie gewählt

Zum besten Spieler der Partie wird Ben Bobzien gewählt, der selbst traf, zusätzlich zwei Treffer vorbereitete und 19 Zweikämpfe gewann – Bestwert im Spiel.

Nach einer harten Grätsche von Einwechselspieler Patrick Franke reagierte Bobzien kurz gereizt, ehe er einlenkte: „Ja, da war ich kurz auf 180. Das fand ich ein bisschen unnötig, aber am Ende ist das Fußball, das passiert.“

Bobzien blickt zurück auf seine starke Vorstellung

„Nach dem Spiel ist eigentlich alles gut. Ich mache ihm keinen wirklichen Vorwurf, aber im Spiel ist das natürlich was anderes“, ergänzte er.

„Wir hatten auf jeden Fall einen Plan, wie wir sie knacken wollen. Wir haben den Gegner sehr, sehr ernst genommen und haben sehr gut losgelegt, uns direkt viele Chancen erarbeitet“, sagt Bobzien zu seiner starken Vorstellung.

Gestärktes Selbstvertrauen als wichtigste Erkenntnis

„Ich war auch an vielen Aktionen beteiligt, da freue ich mich drüber“, so Bobzien weiter. Aus der Partie nimmt er vor allem gestärktes Selbstvertrauen mit: „Vertrauen. Vor allem mit dem Ball Vertrauen, aber auch gegen den Ball.“

„Wir haben ein gutes Gegenpressing gehabt – und dass wir auf jeden Fall unsere Tore machen“, betont er.

Entspannter Blick auf kommende Gegner

Auf mögliche künftige Gegner blickt Bobzien entspannt: „Jeder Gegner ist im DFB-Pokal ein Endspiel. Darauf freue ich mich, dass jedes Spiel ein Endspiel ist.“

„Dann ist der Gegner nicht so wichtig“, schließt er ab.

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