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VfB Stuttgart: Hoeneß nennt Bremen „Mannschaft der Stunde“

Stuttgart-Fans

Fußball heute: Am Samstag (07.11.2026, 18.30 Uhr, Sky) empfängt der VfB Stuttgart den SV Werder Bremen – womöglich ohne Atakan Karazor. Der Mittelfeldspieler erlitt bei der 2:0-Niederlage bei Galatasaray Istanbul in der Champions League eine Einblutung im Oberschenkel. Auch darüber hinaus fehlen Trainer Sebastian Hoeneß mehrere Profis.

VfB Stuttgart: Karazor-Einsatz gegen Werder offen

„Wir müssen von Tag zu Tag schauen, ob ‚Ata‘ bis Samstag fit wird“, sagte Hoeneß auf der Pressekonferenz. Die Verletzung stammt aus dem Spiel am Dienstag in Istanbul, viel Zeit zur Regeneration bleibt also nicht. Ein Ausfall von Karazor würde die ohnehin angespannte Personallage weiter verschärfen.

Sicher passen müssen nämlich Josha Vagnoman mit einer Oberschenkelverletzung, Angelo Stiller mit Adduktorenproblemen und Leo Sauer mit einer Gesäßverletzung. Dan-Axel Zagadou absolviert weiterhin Reha-Training und ist ebenfalls keine Option. Die lange Verletztenliste schränkt die Möglichkeiten des Trainers spürbar ein.

VfB-Trainer Hoeneß: Prömel dabei, Seimen im Tor

Gute Nachrichten gibt es immerhin auch. Hoeneß geht davon aus, dass Grischa Prömel zur Verfügung steht, im Tor beginnt Dennis Seimen. Seine Startelf verriet der Coach wie gewohnt nicht. Mit Prömel kehrt zumindest eine weitere Option zurück, falls Karazor nicht rechtzeitig fit wird.

Vor der Länderspielpause gilt der volle Fokus dem letzten Pflichtspiel. „Wir wollen Werder knacken, es ist ein sehr wichtiges Spiel für uns.“ Nach dem 2:4-Sieg in Leverkusen wolle seine Mannschaft unbedingt nachlegen und ihren Weg fortsetzen. „Für uns gilt es, mit dieser Energie und Intensität dranzubleiben“, betonte Hoeneß.

Werder Bremen: Hoeneß warnt vor dem Tabellenfünften

Bremen reist allerdings in Topform an. Der Tabellenfünfte holte aus vier Siegen, drei Remis und einer Niederlage 15 Punkte und gewann zuletzt 2:0 gegen die TSG Hoffenheim. „Bremen ist momentan die Mannschaft der Stunde“, so Hoeneß, der auch Trainer Daniel Thioune ausdrücklich lobte.

Das Team trete stabil und konstant auf und habe sichtbare Automatismen entwickelt. Entsprechend hoch hängt der 44-Jährige die Messlatte: „Gegen eine Mannschaft, die solch einen Lauf hat, werden wir eine Top-Leistung brauchen. Wir müssen spielerisch, körperlich und mental alles abrufen.“ Ein halbherziger Auftritt dürfte gegen diese Bremer kaum reichen.

VfB-Stiftung: Benefizspieltag mit besonderem Trikot

Abseits des Sportlichen steht die Partie im Zeichen des guten Zwecks. Das Duell ist der Benefizspieltag der VfB-Stiftung. Hauptsponsor LBBW überlässt seinen Platz auf dem Trikot für dieses eine Spiel dem Deutschen Roten Kreuz, dem diesjährigen Partner der Stiftung „Brustring der Herzen“.

Sportlich wartet zum Abschluss vor der Pause eine echte Standortbestimmung. Ob mit oder ohne Karazor, gegen die formstarken Bremer muss der VfB an seinen Auftritt aus Leverkusen anknüpfen. Gelingt das, geht die Mannschaft mit Rückenwind und einem Erfolgserlebnis gegen ein Topteam der Liga in die Länderspielwochen.

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