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Sylla trifft und trifft – doch der FC Schalke braucht das Geld!

Schalke-Fans

Fußball heute: Moussa Sylla trifft und trifft – ausgerechnet jetzt, wo seine Zukunft beim FC Schalke 04 wieder zur Debatte steht. Der Angreifer meldet sich in bestechender Frühform aus dem Urlaub zurück und ist aktuell die klare Nummer eins im Sturm. Doch der Aufsteiger ist auf Einnahmen angewiesen – und so bleibt eine heikle Frage offen.

FC Schalke 04: Sylla überzeugt in der Vorbereitung

Sportlich lässt der Stürmer in der Vorbereitung aufhorchen. Beim 4:2 beim Regionalligisten Erzgebirge Aue traf er doppelt, gegen den FC Charkiw legte er beim 2:0 einen weiteren Treffer nach. Die Verantwortlichen zeigten sich beeindruckt davon, wie fit er aus der sechswöchigen Sommerpause zurückkehrte.

Entsprechend viel Lob gab es von Trainer Miron Muslic. „Er hat sehr gut verstanden, was wir im Profil der Nummer 9 brauchen gegen den Ball“, sagte der Coach nach dem Charkiw-Spiel. „Das ist eklig, das ist viel zu laufen. Aber er weiß, dass er sich belohnen kann mit Toren. Beide Sachen hat er gegen Charkiw hervorragend gemacht.“ Sylla selbst blieb bei der Bewertung seiner Verfassung bescheiden: „Ich fühle mich gut, aber genauso gut wie vor der vergangenen Saison.“

Zweimal wollte Sylla weg – jetzt ist der Druck geringer

Die Personalie hat eine bewegte Vorgeschichte. In den beiden vorangegangenen Transferperioden – im Sommer 2025 wie im Winter 2026 – bat Sylla die Verantwortlichen jeweils um einen Wechsel. Im Winter stand er sogar unmittelbar vor einem Abschied: Ein Angebot von New York City FC lag vor, von den Kollegen hatte er sich schon verabschiedet und den Medizincheck hinter sich gebracht. Doch als der MLS-Klub laut Transfermarkt plötzlich nachverhandeln wollte, stoppte Schalke die Gespräche – Sylla blieb.

Inzwischen hat sich seine Sicht gewandelt. Durch den Aufstieg ist die Bundesliga für ihn deutlich reizvoller als der Abstiegskampf im Unterhaus, zugleich stieg sein Gehalt spürbar. Der Wunsch nach einem Tapetenwechsel ist dadurch merklich abgeflaut. Auf seine Pläne angesprochen, gab sich der Angreifer betont fokussiert: „Ich bin Schalke-Spieler, mein Vertrag gilt noch zwei Jahre. Ich fühle mich sehr gut, ich bin fokussiert auf die Saison. Ich werde 100 Prozent geben.“

Baumann und die Zwickmühle: Ein Top-Angebot müsste Schalke annehmen

Aufsteiger hin oder her: Ohne Einnahmen auf der Abgangsseite kommen die Gelsenkirchener nicht aus, wie Sportvorstand Frank Baumann deutlich machte: „Klar ist, dass früher oder später auf der Abgangsseite was passieren muss. Ich bin zuversichtlich, dass etwas passieren wird.“ Und immer wieder fällt dabei Syllas Name – bei einem Marktwert von rund fünf Millionen Euro und 23 Toren sowie vier Vorlagen in zwei Zweitliga-Jahren.

Damit steckt Schalke in einem Dilemma: In seiner aktuellen Verfassung ist der Torjäger auch für die Bundesliga schwer zu ersetzen, ein wirklich lukratives Angebot müsste Baumann aber wohl akzeptieren. Nach Einschätzung der WAZ dürfte sich diese Hängepartie erst zum Ende der Wechselperiode am 1. September auflösen – und damit deutlich nach dem Saisonstart. Sylla selbst gibt sich derweil zielstrebig: „Ich habe kein Limit, es ist mir egal, wie viele Tore ich schieße und wie viele Vorlagen ich gebe. Es geht darum, dass wir so viele Spiele wie möglich gewinnen.“

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