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Stuttgart vs. Atletico – Stimmen: „Es fühlt sich ein bisschen komisch an“

Stuttgart-Fans

VfB Stuttgart News beim Fußball heute: Ein Punkt, der sich nach mehr anfühlte. Der VfB Stuttgart kam am dritten Spieltag der CL-Ligaphase gegen Atletico Madrid nicht über ein 1:1 hinaus, obwohl die Schwaben eine halbe Stunde in Überzahl spielten. Sebastian Hoeneß, Jamie Leweling, Grischa Prömel, Dennis Seimen und Diego Simeone äußerten sich nach dem Abpfiff. Hier findest du die Stimmen zum Duell Stuttgart gegen Atletico.

Stuttgart vs. Atletico Stimmen – Hoeneß: „Wir können stolz auf die Leistung sein“

Sebastian Hoeneß (Cheftrainer VfB Stuttgart) auf vfb.de: „Wir können stolz auf die Leistung sein – und dennoch sind wir im Moment auch ein wenig enttäuscht, weil ein Tick mehr drin gewesen wäre.“

Den ersten Durchgang bewertete der Coach als Musterbeispiel dafür, wie er sich die Umsetzung vorgestellt hatte: Früh anlaufen, Bälle erobern, Gelegenheiten herausspielen und hinten kaum etwas zulassen. Die Pausenführung durch Jamie Leweling (36.) hätte seiner Ansicht nach sogar deutlicher ausfallen dürfen.

Umso härter traf die Elf der Wiederanpfiff, als Julian Alvarez nach 90 Sekunden ausglich: „In der Situation rund um das Gegentor sahen wir nicht gut aus. Das war ein harter Moment, aber die Mannschaft hat eine sehr gute Reaktion gezeigt und mit der richtigen Haltung weitergemacht.“

Ein Maßstab für die Einordnung war für ihn die Herkunft des Gegners. Gegen eine Spitzenmannschaft dieses Kalibers habe am Ende lediglich der dritte Treffer zum Erfolg gefehlt – was für ihn vor allem ein Beleg für die eigene Darbietung war.

Stimmen zum Spiel vom VfB Stuttgart – Leweling: „Es fühlt sich ein bisschen komisch an“

Der Torschütze selbst rang nach der Partie mit zwei Empfindungen.

Jamie Leweling (Torschütze zum 1:0) auf vfb.de: „Es fühlt sich ein bisschen komisch an: Vor dem Spiel hätten wir ein Remis womöglich unterschrieben, in den Minuten nach Abpfiff bin ich der Meinung, dass mehr drin gewesen wäre.“

Seinen Treffer führte der Angreifer nicht auf eine Einzelaktion zurück, sondern auf das Anlaufen der gesamten Reihe. Die Balleroberung sei über mehrere Stationen gelaufen, ehe er aus 16 Metern abschloss – ein Tor also ganz nach dem Geschmack seines Trainers, wie er anmerkte.

Hängen blieb bei ihm außerdem die Kulisse vor 58.000 Zuschauern: „Die Unterstützung der Fans war enorm: Choreographie, Gesänge, die Lautstärke – wir haben alles mitbekommen, das war phänomenal.“

Ähnlich fiel das Urteil eines Mitspielers aus.

Grischa Prömel (VfB Stuttgart) auf vfb.de: „Wir sind super in die Partie hereingekommen, haben aggressiv gegen jeden Mann gespielt und von Beginn an Chancen kreiert. Nach dem Gegentor waren wir füreinander da und sind stabil geblieben.“

Dass die Ausbeute am Ende nicht zum Auftritt passte, wollte der Mittelfeldmann nicht kleinreden: „Es tut ein wenig weh, dass wir unsere starke Leistung nicht mit drei Punkten veredeln konnten, aber wir können viel Positives mitnehmen.“

Ein besonderer Abend war es für den Schlussmann, der mit 20 Jahren und zehn Monaten als jüngster Torhüter der Vereinsgeschichte in diesem Wettbewerb auflief.

Dennis Seimen (Torhüter VfB Stuttgart) auf vfb.de: „Es war ein Tick mehr drin – vor allem aufgrund der ersten Hälfte, die ganz klar an uns ging. In der zweiten Hälfte hat es Atletico – auch in Unterzahl – mit all seiner Klasse abgezockt gemacht.“

Seine Premiere ordnete der Keeper gleichwohl als Höhepunkt ein. Dass sie ausgerechnet gegen diesen Kontrahenten und vor heimischem Publikum zustande kam, bezeichnete er als den schöneren Teil der Geschichte.

Stimmen zum Spiel von Atletico Madrid – Simeone: „Die letzten 30 Minuten waren ein Kraftakt“

Auf der Gegenseite fiel das Resümee deutlich defensiver aus.

Diego Simeone (Cheftrainer Atletico Madrid) auf vfb.de: „Wir kamen nicht so gut ins Spiel herein, mussten zunächst viel reagieren. Meine Mannschaft hat über den Kampf in die Partie gefunden, hat den Ausgleich gegen eine starke Stuttgarter Mannschaft erzielt.“

Nach dem Platzverweis gegen Morten Hjulmand (64.) stand für die Spanier das Verteidigen im Vordergrund – eine Phase, die der Trainer als Prüfung beschrieb: „Die letzten 30 Minuten waren ein Kraftakt. Respekt an meine Mannschaft für diese Willensleistung.“

Für den VfB geht es am Freitagabend in der Bundesliga gegen Borussia Mönchengladbach weiter, ehe am 28. Oktober die zweite Pokalrunde beim SC Paderborn ansteht. Der nächste Auftritt im Europapokal folgt am 3. November bei Galatasaray Istanbul.

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