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Paderborn vs. Hoffenheim Stimmen – Chris Ilzer: „Machen es uns selbst kaputt“

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Bundesliga News beim Fußball heute: Die ersten Tore sind unter Dach und Fach für den SC Paderborn. Endlich. Und zum ersten Bundesliga-Sieg 2026/27 hat es prompt auch gereicht. Nach dem 3:1-Erfolg gegen die TSG Hoffenheim stellten sich die beteiligten Akteure den Fragen. Das sind die Paderborn vs. Hoffenheim Stimmen.

Stimmen der Trainer – Ralf Kettemann: „… dann wäre es happig geworden“

Ralf Kettemann (Trainer SC Paderborn): „Es fühlt sich sehr gut an. Wir haben gegen einen sehr guten Gegner gespielt. Ich freue mich für die Jungs. Es war qualitativ vielleicht nicht unser bestes Spiel, aber wir haben den Sieg geholt. Wir brauchen Emotionskontrolle. Das ist wichtig. Die Jungs hatten heute eine gute Balance. Wenn wir das dritte Tor nicht gemacht hätten, wäre es happig geworden. Das war sehr wichtig für uns.“

Chris Ilzer (Trainer TSG Hoffenheim): „Gratulation an den SC Paderborn zu einem am Ende verdienten Sieg. Bei Paderborn war die Leidenschaft drin. Das hat dazu geführt, dass wir keine gute erste Hälfte hatten. Wir hatten oft den Ball, aber ohne damit gefährlich zu werden. Nach dem Anschluss braucht es mehr Gradlinigkeit im Ballbesitz. Am Ende bekommen wir die Tore zu einfach. Es war an sich ein ordentliches Spiel, aber wir machen es uns selbst kaputt mit den Gegentoren. Paderborn hat sich heute belohnt.“

Weitere Paderborn vs. Hoffenheim Stimmen – Burger: „Aktuell sind wir kein Top-Team“

Oliver Baumann (TSG Hoffenheim): „Wir sind zu sorglos unterwegs. So gewinnt man vielleicht mal ein Spiel, aber nicht mehrere. Auch heute nicht. Paderborn hat auf Konter gespielt, dadurch hatten wir oft den Ball. Das heißt aber nicht, dass wir gut Fußball gespielt haben. Das größte Thema, das wir haben, ist, wie viel Gewicht wir ins Verteidigen legen. Das ist viel zu wenig. Die Jungs, die bei der Nationalmannschaft sind, sollen den Kopf freibekommen. Wir müssen danach knallhart Dinge angehen, damit wir uns verbessern.“

Laurin Curda (SC Paderborn): „Es ist ein geiles Gefühl, hier unter Flutlicht den ersten Sieg einzufahren. Wir haben uns endlich belohnt. Alle drei Tore waren richtig schön.“

Bambase Conte (TSG Hoffenheim): „Es ist gerade schwer, die richtigen Worte zu finden. Wir müssen schauen, dass wir die Zeit der Bundesligapause nutzen, das aufzuarbeiten und die richtigen Schlüsse zu ziehen. Natürlich fehlt gerade die Leichtigkeit. Am Ende fehlt aber auch ein Stück weit das letzte Quäntchen Intensität, die letzte Konsequenz sowohl vorne als auch hinten, die Bereitschaft, die Duelle zu führen. Wir müssen von der Mentalität wieder ekliger, dreckiger und schärfer werden, mit neuer Energie nach der Pause starten. Und anfangen, dann Ergebnisse zu liefern. Denn darauf kommt es an.“

Steffen Tigges (SC Paderborn): „Mein Tor war wichtig für die ganze Mannschaft. Wir haben hart dafür gearbeitet, hier mit drei Punkten zu stehen. Das fühlt sich richtig gut an.“

Wouter Burger (TSG Hoffenheim): „Es war eine sehr schlechte erste Hälfte. Wir haben die Gegentore sehr einfach kassiert, hatten zu viele Ballverluste. Heute haben wir die Bälle zu leicht verloren. Es ist nicht der Saisonstart, den wir uns vorgestellt haben. Wir sind aktuell kein Top-Team. Jeder muss an sich selbst arbeiten. Wir müssen uns schnell verbessern, das ist wichtig.“

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