Fußball heute: Michael Olise hat offenbar einen Vertrag mit Nike unterschrieben. Das berichtet FCBinside unter Berufung auf Footy Headlines. Der Deal des Offensivstars vom FC Bayern ist demnach eng mit einem großen Umbau im Fußballschuh-Sortiment des Herstellers verknüpft – und mit einer ganz besonderen Vorliebe, die der französische Nationalspieler bis heute pflegt.
Nike-Umbau: Phantom-Serie vor dem Aus, Hypervenom vor der Rückkehr
Laut Footy Headlines will Nike die Phantom-Serie bis 2027 auslaufen lassen. An ihre Stelle soll eine alte Bekannte treten, denn die Hypervenom-Linie steht dem Bericht zufolge vor ihrer Wiederbelebung. Für den Bayern-Profi ist diese Kehrtwende keine Randnotiz, schließlich verbindet ihn mit genau dieser Reihe eine Geschichte, die weit über eine Werbepartnerschaft hinausgeht.
Olise schwört bis heute auf den Hypervenom Phantom III, obwohl dieses Modell bereits 2018 aus dem Programm genommen wurde. Der 24-Jährige spürt deshalb noch immer ältere Paare aus Restbeständen auf. Wer rund acht Jahre nach dem Produktionsende weiterhin gezielt nach einem Schuh fahndet, liefert dem Hersteller einen Beleg dafür, dass dieses Kapitel keineswegs abgeschlossen ist.
Michael Olise als neues Gesicht der Hypervenom-Reihe – in Neymars Spuren?
Genau diese anhaltende Begeisterung soll Nike davon überzeugt haben, dass die Nachfrage nach der Hypervenom-Linie weiterhin groß ist. Aus der privaten Leidenschaft des Bayern-Stars wird damit ein handfestes Argument für die Neuauflage. Der Angreifer verkörpert jene Kundschaft, auf die das Comeback zugeschnitten sein dürfte – Fans, die dem Original nie den Rücken gekehrt haben.
Olise könnte sogar zum neuen Aushängeschild der Reihe aufsteigen und damit in die Fußstapfen von Neymar treten. Für den französischen Nationalspieler wäre das eine Rolle mit enormer Strahlkraft. Ein Modell, das er selbst jahrelang aus alten Lagerbeständen zusammensuchen musste, würde in diesem Fall künftig mit seinem Gesicht beworben. Aus dem Sammler würde so der Werbeträger.
FCB-Star Olise: Lange ohne Schuhvertrag – Bestätigung steht noch aus
Bemerkenswert ist der Schritt auch deshalb, weil sich der 24-Jährige lange Zeit bewusst gegen einen festen Schuhvertrag entschieden hatte. Diese Unabhängigkeit gibt der Offensivstar nun offenbar auf. Dass er seine Zurückhaltung ausgerechnet für die Rückkehr seines Lieblingsmodells ablegt, unterstreicht, wie eng seine Bindung an die Hypervenom-Linie tatsächlich ist.
Eine offizielle Bestätigung der Partnerschaft steht allerdings noch aus. Auch die finanziellen Details der Vereinbarung sind bislang unbekannt. Bis zur Verkündung bleibt damit offen, wie lukrativ der Deal für den Bayern-Profi ausfällt – und ob er tatsächlich als Nachfolger Neymars zum Gesicht jener Serie wird, die er selbst nie aus den Augen verloren hat.
