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Gladbach vs. Stuttgart – Stimmen: „Es ist ein geiles Gefühl“

Stuttgart-Fans

Bundesliga heute: Premierensieg für die Fohlen! Am 7. Spieltag unterlag der VfB Stuttgart Borussia Mönchengladbach mit 2:3. Sebastian Hoeneß und Alexander Blessin äußerten sich auf der Pressekonferenz, Wael Mohya, Rouven Schröder, Fabian Wohlgemuth und Ermedin Demirović bei Sky. Hier findest du die Stimmen zum Duell Stuttgart gegen Gladbach.

Stuttgart vs. Gladbach Stimmen – Blessin: „Die Mannschaft lebt“

Alexander Blessin (Cheftrainer Borussia Mönchengladbach) auf der Pressekonferenz: „Die Mannschaft lebt. Wir sind drangeblieben und haben das 1:1 gemacht. Nach der Pause dann alles reinzuwerfen und weiter Gas zu geben, das hat die Mannschaft heute super gemacht.“

Nach dem frühen Treffer von Ermedin Demirović glich Joe Scally noch vor dem Seitenwechsel aus, danach drehten Shuto Machino und Wael Mohya die Partie: „Beim 1:2 hat man gemerkt, dass das Spiel gekippt ist. Danach wurden wir immer klarer in unseren Aktionen. Die Jungs haben sich das absolut verdient. Es ist egal, wo wir die Punkte holen, aber in Stuttgart zu gewinnen, ist schon schön. Aber das kann nur der Anfang sein.“

Zudem verwies Blessin darauf, dass seine Elf nicht zum ersten Mal ein Comeback zeigte: „Wir sind jetzt zum dritten Mal nach einem Rückstand zurückgekommen, haben das Spiel diesmal aber am Ende auch auf unsere Seite gezogen.“

Zufrieden zurücklehnen will er sich dennoch nicht: „Wichtig ist, dass wir jetzt angefangen haben, zu punkten und jeder sieht, dass die Mannschaft lebt. Wir dürfen uns darauf aber nicht ausruhen, sondern müssen genauso weitermachen. Das Spiel gibt uns definitiv Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben.“

Stimmen zum Spiel von Borussia Mönchengladbach – Mohya: „Es ist ein geiles Gefühl“

Großen Anteil am Erfolg hatte Wael Mohya, der ein Tor erzielte und eines vorbereitete.

Wael Mohya (Borussia Mönchengladbach, Torschütze zum 1:3) bei Sky: „Es ist ein geiles Gefühl, dass wir uns endlich mit dem ersten Dreier belohnt haben. Wir hatten uns vor dem Spiel vorgenommen, hier etwas Zählbares mitzunehmen, und dass uns das gelungen ist, freut mich riesig. Dass ich der Mannschaft mit einem Assist und einem Tor helfen konnte, ist doppelt schön.“

Die Vorgaben des Trainers sieht er bestätigt: „Der Trainer gibt uns immer mit, dass wir kämpfen und als Mannschaft alles investieren sollen. Heute haben wir gesehen, dass sich dieser Einsatz auszahlt. Daran müssen wir anknüpfen und den positiven Schwung mit in die nächsten Spiele nehmen.“

Erleichterung herrschte auch in der sportlichen Leitung.

Rouven Schröder (Sportchef Borussia Mönchengladbach) bei Sky: „Der ganze Verein kann jetzt erst einmal durchatmen, weil wir in der Liga angekommen sind. Wahrscheinlich haben viele gedacht, dass die Partie nach dem frühen Rückstand den gewohnten Lauf nimmt. Aber wir haben das Herz in die Hand genommen.“

Besonders die Laufbereitschaft des Teams hob er hervor: „Ich finde, wir haben leidenschaftlich gekämpft, aber auch Fußball gespielt und sind mit viel Leidenschaft angelaufen. Ich glaube, wir sind insgesamt 128 Kilometer gelaufen – das könnte der Bestwert sein, seitdem ich hier Sportchef bin. Am Ende haben sich alle belohnt. Dazu gehören die Spieler, die auf dem Platz standen, die eingewechselt wurden, die auf der Bank saßen und der gesamte Staff. Man hat gesehen, dass einiges abgefallen ist nach dem Spiel.“

Stimmen zum Spiel vom VfB Stuttgart – Hoeneß: „Wir haben verdient verloren“

Beim VfB machte sich dagegen Ernüchterung breit.

Sebastian Hoeneß (Cheftrainer VfB Stuttgart) auf der Pressekonferenz: „Das Spiel hing zwischenzeitlich am seidenen Faden. Aber dann lassen wir die Gladbacher in die Partie hinein. Großes Kompliment. Sie sind einige Kilometer mehr gelaufen als wir.“

Auch seine Aufstellung stellte der Coach selbstkritisch zur Debatte, er hatte die Startelf auf mehreren Positionen verändert: „Wir haben den Gegner durch einfache Fehlpässe und verlorene 50:50-Duelle zurückgeholt. Wir haben verdient verloren, weil wir zu wenig investiert haben. Uns muss klar sein, dass man so keine Spiele gewinnt. Die Rotation ist nicht aufgegangen, dann wird sie kritisiert – und das muss ich akzeptieren. Unterm Strich war es heute mannschaftlich zu wenig.“

Noch deutlicher wurde der Sportvorstand.

Fabian Wohlgemuth (Sportvorstand VfB Stuttgart) bei Sky: „Wir haben heute zwei Gesichter gesehen. Wir haben uns gegen die Negativentwicklung innerhalb des Spiels zu wenig gestemmt. In der ersten Hälfte hätten wir höher führen können.“

Den Bruch verortete er nach einer halben Stunde: „Wir verändern dann den Rhythmus nach 30 Minuten, haben keinen richtigen Zugriff mehr, variieren nicht mehr im Tempo. Die Gladbacher haben wir dann aufgebaut. Da haben wir nicht mehr die richtigen Mittel entgegengesetzt. Das ist innerhalb des Bundesliga-Wettbewerbs ein Tiefpunkt.“

Selbst ein Doppelpack reichte dem Angreifer nicht.

Ermedin Demirović (Angreifer VfB Stuttgart, Torschütze zum 1:0 und 2:3) bei Sky: „Wir kommen gut rein, machen das Tor – und dann verlieren wir den Faden, was uns nicht passieren darf. Wir machen den Gegner selber stark. Und dann ist es schwer, wieder auf den Knopf zu drücken und zu sagen, wir machen nun mit Vollgas weiter. Wir müssen uns jetzt mit den Basics wieder rausackern.“

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