La Liga News beim Fußball heute: In der Regel machen der FC Barcelona und Real Madrid in der Primera Division den Titel unter sich aus. Doch wenn zwei sich streiten, freut sich bekanntlich nicht selten der Dritte. In diesem Fall heißt der Atletico Madrid. Und die Rojiblancos schicken sich im Metropolitano an, die Tabellenführung in La Liga tatsächlich zu übernehmen.
Giuliano Simeone mit dem ersten Ausrufezeichen und zur Tabellenführung
Der Sohn des Trainers sorgte für das erste sportliche Ausrufezeichen im Spitzenspiel des zwölften Spieltags. Giuliano Simeone brachte Atletico Madrid gegen Barca nach zehn Minuten schon in Führung, nutzte die überlegte Vorarbeit von Alvarez eiskalt (10.). Da rastete nicht nur der Herr Papa an der Seitenlinie aus, sondern selbstredend auch das Metropolitano.
Mit einem abgeblockten Schuss von Fermin meldete sich nach einer guten Viertelstunde endlich auch der Gast aus Barcelona im Spitzenspiel an (17.). Doch weitaus besser machten es in der Offensive die Hausherren, die durch Hancko die große Gelegenheit vergaben, auf 2:0 zu stellen (22.). Der Kopfball des Verteidigers ginh haarscharf vorbei, hätte aber auch gar nicht gezählt. Hancko stand im Abseits.
Als die Partie sich der Pause näherte, schlug der FC Barcelona eiskalt zurück. Dieses Mal machte es Fermin besser, sein Linksschuss von der Strafraumgrenze saß. Da gab es auch für Jan Oblak nichts zu halten (45.). Dass es hier mit einem 1:1 in die Pause ging, hatten sich die Hausherren ein Stück weit selbst zuzuschreiben. Denn gegen dieses Barca wäre mehr im ersten Durchgang möglich gewesen.
In der zweiten Hälfte schraubte Fermin dann an den Titeln Matchwinner und Spieler des Spiels. Denn nach einer guten Stunde verwertete der den tollen Pass von Lamine Yamal per Rechtsschuss zur Führung (66.). Der FC Barcelona hatte die Partie gedreht – und das hatte sich so auch abgezeichnet. Denn die Blaugrana war druckvoll in den zweiten Abschnitt gestartet und wurde vom nun immer besseren Lamine Yamal angetrieben. Atletico setzte nur noch Nadelstiche. Die waren allerdings durch Alvarez und Alex Baena durchaus vielversprechend und gefährlich (56./63.).