Fußball heute: Das Volksparkstadion bereitet sich auf ein hochemotionales Flutlichtspiel vor: Am Samstagabend (18:30 Uhr) empfängt der Hamburger SV den 1. FC Köln. Für HSV-Stürmer Damion Downs ist es eine Reise in die eigene Vergangenheit, während Trainer Merlin Polzin vor schwierigen Personalentscheidungen steht. Dabei bedient sich der 35-Jährige einer ungewöhnlichen fußballerischen Logik, die ihren Ursprung beim aktuellen Trainer von Eintracht Frankfurt hat.
Die „89 Minuten ohne Ball“: Rückendeckung für Damion Downs
Obwohl Damion Downs seit seinem Wechsel zum HSV in der Bundesliga heute noch auf sein erstes Tor wartet, genießt der 21-Jährige volles Vertrauen. Polzin reagierte auf die Kritik an der mangelnden Torausbeute des US-Amerikaners mit einem Verweis auf Albert Riera. Der Frankfurt-Coach hatte kürzlich anhand von Barca-Legende Xavi erklärt, dass selbst absolute Weltklasse-Spieler oft nur wenige Minuten pro Spiel tatsächlich am Ball sind. Entscheidend sei, was in den restlichen 89 Minuten ohne das Spielgerät passiert.
Laut MOPO überträgt Polzin diesen Ansatz auf Downs: „Damion schafft es, das Pressing zu steuern und Räume für Mitspieler freizuziehen.“ Auch wenn der Stürmer seit April 2025 auf einen Treffer wartet, schätzt das Trainerteam seine Arbeit gegen den Ball als „extrem wichtig“ ein. Gegen seinen Ex-Klub Köln könnte Downs genau diese Qualitäten wieder von Beginn an unter Beweis stellen, auch wenn er zuletzt in Wolfsburg Ransford Königsdörffer den Vortritt lassen musste.
Startelf-Puzzle beim HSV: Kehrt Fábio Vieira zurück?
In der Mittelfeldzentrale scheint das Duo Nicolai Remberg und Albert Sambi Lokonga nach den jüngsten Leistungen gesetzt zu sein. Das stellt Polzin jedoch vor ein Luxusproblem: Wohin mit dem fitten Fábio Vieira? Der Portugiese könnte in den rechten Halbraum rücken, was wiederum Auswirkungen auf die Flügelbesetzung hätte.
Hier deutet sich laut MOPO ein Duell zwischen Jean-Luc Dompé und Philip Otele an. Während Dompé als Schütze des Siegtreffers in Wolfsburg vor Selbstvertrauen strotzt, könnte Otele aufgrund seiner läuferischen Stärke besser zum Kölner Spielstil passen. „Wir gucken, was am besten zum Gegner passt“, hielt sich Polzin alle Optionen offen.
Personell gibt es einen Lichtblick: Neuzugang Albert Grønbæk hat die Trainingswoche voll durchgezogen und dürfte den Kaderplatz des verletzten Yussuf Poulsen einnehmen. Für den Dänen wäre es die erste Nominierung im HSV-Dress – hier geht’s zu den voraussichtlichen HSV – Köln Aufstellungen.
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