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Hannover 96: Hugonet kehrt nach Magdeburg zurück – mit klarer Botschaft!

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Fußball heute: Jean Hugonet kehrt am Samstag an einen besonderen Ort zurück: Nach vierwöchiger Verletzungspause wegen Rückenproblemen feiert der Hannover 96-Verteidiger sein Comeback – ausgerechnet in Magdeburg, wo er 73 Pflichtspiele für den FCM absolviert hatte, bevor er seinem Ex-Trainer Titz ablösefrei nach Hannover folgte. Sein ehemaliger Nachbar hat sich bereits gemeldet, doch Hugonet bleibt fokussiert laut Bild: „Am Ende muss es ein ganz normales Spiel sein. Es geht darum, drei Punkte zu gewinnen.“

Hannover 96: Hugonet lobt Wagner – Warnung vor Atik, aber auch vor dem ganzen FCM

Neuen Trainer Sandro Wagner lobt Hugonet ausdrücklich: „Er hat gleich zu Beginn sehr klar und ehrlich zu uns gesprochen, bringt viel Energie mit.“ Den Weggang seines Ziehvaters Titz verarbeitet er professionell: „Wir sind Profis, müssen schnell nach vorne gucken.“ Auf Hannover angesprochen, zieht Hugonet einen kulturellen Vergleich: „Hannover ist offener – das erinnert mich eher an meine Heimat Frankreich.“ In Magdeburg habe er weder Rassismus noch einen Rechtsruck erlebt. Zur AfD-Wahl in Sachsen-Anhalt sagte er: „Grundsätzlich muss man Wahlen und die gewählten Personen respektieren, auch wenn sie nicht der eigenen Meinung entsprechen. Und es ist wichtig, dass alle miteinander reden.“

Auf FCM-Star Baris Atik angesprochen, zollt Hugonet Respekt – warnt aber zugleich laut Magdeburg Blau-Weiss: „Natürlich müssen wir aufpassen, was er macht. Aber Magdeburg ist nicht nur Baris Atik.“ Eine zutreffende Einschätzung: Atik kommt in fünf Spielen auf vier Tore, Sturmpartner Zukowski und Iyoha zusammen auf sechs weitere. Für Hugonet persönlich steht zudem viel auf dem Spiel – in dieser Saison kam er bisher erst zweimal zum Einsatz, beim ersten Spiel verschuldete er einen Elfmeter, der zum Gegentor führte. Das Rückspiel an alter Wirkungsstätte ist seine Chance zur Wiedergutmachung. Politisch ist Hugonet übrigens ebenfalls kein unbeschriebenes Blatt: Sein Vater war Bürgermeister und sitzt heute für „Les Républicains“ im Senat.

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