HSV News beim Fußball heute: Der Hamburger SV atmet nach dem 2:1-Erfolg gegen den VfL Wolfsburg tief durch und vergrößert das Polster auf die Abstiegsränge. Doch während im Umfeld der Rothosen bereits über den vorzeitigen Klassenerhalt spekuliert wird, tritt Sportdirektor Claus Costa kräftig auf die Bremse.
„Mir geht das alles immer ein bisschen zu schnell, speziell hier in Hamburg“, erklärte der 41-Jährige laut hsv24-mopo.de im Interview mit dem NDR. Costa betonte, dass der Verein sich weder zuvor im sicheren Hafen noch zwischenzeitlich komplett im Keller gesehen habe: „Wir selbst haben uns weder oben noch aus dem Abstiegskampf verabschiedet gesehen.“
Führungsvakuum beim HSV? Boldt warnt vor Alleingang
Trotz der sportlichen Stabilisierung sorgt die personelle Situation in der Führungsetage für Diskussionen. Seit dem Aus von Stefan Kuntz im Dezember 2025 lastet die sportliche Verantwortung fast allein auf den Schultern von Claus Costa. Jonas Boldt, ehemaliger Sportvorstand des HSV, sieht diese Konstellation kritisch. Bei Sky90 bezeichnete er den aktuellen Zustand laut sport.de als riskant: „Es wäre fahrlässig, wenn ein Bundesliga-Klub nur mit einem Vorstand oder Geschäftsführer in die Zukunft geht.“
Boldt warnte davor, die komplexen Aufgaben eines modernen Klubs auf zu wenige Personen zu verteilen, besonders bei einem Verein mit der Strahlkraft des HSV. Während Costa derzeit gemeinsam mit Finanzvorstand Eric Huwer die Geschäfte führt, kursieren bereits prominente Namen wie Sebastian Kehl, Hasan Salihamidzic oder Oliver Bierhoff als potenzielle Verstärkungen für den Vorstand an der Elbe. Costa selbst, der seit 2019 im Verein tätig ist, wird nach dem Kuntz-Aus ebenfalls als Kandidat für eine interne Beförderung gehandelt.
Hamburger SV: Luka Vuskovic – das Weltstar-Märchen endet wohl im Sommer
Sportlich überragt derzeit ein Name alle anderen: Luka Vuskovic. Der erst 19-jährige Leihspieler lieferte in Wolfsburg eine Gala-Vorstellung ab, gewann jeden seiner 13 Zweikämpfe und holte zwei Elfmeter heraus. Mitspieler Nicolai Remberg geriet laut ndr.de regelrecht ins Schwärmen: „Ich würde immer gerne Weltstar sagen, aber der ist noch so jung und hat noch so viel vor sich.“ Auch Claus Costa stimmte in die Lobeshymnen ein und bezeichnete Vuskovic als die vielleicht beste HSV-Leihe der Geschichte.
Doch die Erfolgsgeschichte hat ein baldiges Ende. Costa räumte gegenüber dem NDR ein, dass ein Verbleib des Verteidigers über den Sommer hinaus ausgeschlossen ist. „Um ehrlich und realistisch zu sein: Es gibt keinerlei Möglichkeiten, dass Luka nächstes Jahr bei uns spielt“, so die klare Ansage des Sportdirektors.
Vuskovic ist vertraglich an Tottenham Hotspur gebunden, und das Interesse europäischer Spitzenklubs macht eine Weiterverpflichtung für den HSV unmöglich. Auch den Traum, Luka gemeinsam mit seinem Bruder Mario – der nach seiner Dopingsperre Ende des Jahres zurückkehrt – in der Innenverteidigung zu sehen, bezeichnete Costa als „sehr unrealistisch“.
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