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Galatasaray steht vor Leao-Transfer: Amorim sortiert aus – und wird deutlich!

Fans-Galatasaray

Fußball heute: Der AC Mailand macht den Weg frei. Wie Transfermarkt unter Berufung auf The Athletic berichtet, haben die Italiener grünes Licht für ein Angebot von Galatasaray gegeben und damit einen Wechsel von Rafael Leão ermöglicht.

AC Mailand: 45 Millionen Euro von Galatasaray für Rafael Leão

Die Türken bringen demnach ein Gesamtpaket über 45 Millionen Euro auf. Transferreporter Fabrizio Romano hatte dieselbe Größenordnung genannt, allerdings ohne eventuelle Bonuszahlungen. In Istanbul könnte der Angreifer netto zwischen 10 und 12 Millionen Euro pro Jahr verdienen.

Für Galatasaray wäre es die zweithöchste Investition der Vereinsgeschichte, nur für Rekordzugang Victor Osimhen legten die Türken 2025 mit 75 Millionen Euro mehr auf den Tisch. Aston Villa ist zwar weiter im Rennen, muss beim Werben um den 27-Jährigen aber deutlich zulegen.

Aston Villa gegen Galatasaray: Zwei Klubs, zwei Modelle

Von der Insel ist bislang keine offizielle Offerte eingegangen. Auch die Modelle liegen auseinander: Die Engländer bevorzugen angesichts eigener Transferausgaben von 160,5 Millionen Euro – ein möglicherweise noch benötigter Mittelstürmer nicht eingerechnet – eine Leihe samt Kaufpflicht.

Einen endgültigen Verkauf favorisieren dagegen die Rossoneri. Entscheidend dürfte deshalb der Wille des Spielers werden: In England rechnet man damit, dass die Wahl bei einem direkten Duell auf Aston Villa fiele. An anderer Stelle hieß es zuvor jedoch, Galatasaray habe den Portugiesen bereits für sich gewonnen.

Milan-Coach Amorim: Ein Abschied wäre die bessere Lösung

Milan-Coach Ruben Amorim hält einen Abschied in dieser Transferperiode für die bessere Lösung. Auf der Pressekonferenz am Donnerstag erklärte er gegenüber ESPN, Leão sei ein exzellenter Fußballer und könne mit der richtigen Einstellung für jedes Team der Welt spielen.

Entscheidend sei für ihn die Einstellung. Manchmal komme im Fußball der Moment, an dem ein Weiterziehen die bessere Wahl sei, und genau in dieser Situation befinde man sich heute. Konkrete Folgen hatte das schon am Freitag: Für die Partie gegen Venezia wurde der Portugiese nicht berücksichtigt.

Rafael Leão: Diese Ansage machte der Portugiese schon im Sommer

Der 27-Jährige selbst hatte im Sommer vor dem Zusammenzug der portugiesischen Auswahl für die WM 2026 durchblicken lassen, dass er nach sieben Jahren eine neue Liga sucht. Er habe bei Milan bereits alles gegeben, sagte er Sport TV. Der Klub habe ihm sehr beim Wachsen geholfen und ihn durch schwere Zeiten getragen.

Zuletzt verpasste Leão auch den Ligaauftakt, den Milan am 23. August mit 2:1 in Turin gewann. In dieser Woche kehrte der Flügelstürmer immerhin ins Mannschaftstraining zurück. Geht der Poker um seine Zukunft nun in die entscheidende Phase?

Rossoneri: Leãos Marktwert bricht um 40 Millionen Euro ein

Sportlich steht der Linksaußen sinnbildlich für eine enttäuschende Spielzeit der Rossoneri. Wiederholt wurden ihm Motivationsprobleme nachgesagt, hinzu kamen kleinere Blessuren. Seine beste Form erreichte er schon seit geraumer Zeit nicht mehr durchgängig.

Auch die Bewertung des Portugiesen bekam das zu spüren. Seit dem Sommer 2024 fiel sein Marktwert von 90 auf 50 Millionen Euro. Innerhalb von gut einem Jahr verlor der Offensivmann damit 40 Millionen Euro an Wert.

Serie A: Vom Lille-Zugang zum viertteuersten Milan-Abgang

2019 war Leão von Lille nach Mailand gekommen und bringt es dort inzwischen auf 291 Pflichtspiele mit 80 Toren und 61 Vorlagen. 2021/22 gewann er mit dem Klub die Meisterschaft, sein Vertrag ist bis Juni 2028 datiert.

Bei einer Ablöse von 45 Millionen Euro würde Leão in Milans Rangliste der teuersten Abgänge auf Rang vier vorrücken. Dabei ließe er die Klublegenden Andriy Shevchenko (43,88 Mio., 2006) und Thiago Silva (42 Mio., 2012) hinter sich.

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