trending
News
TV
Fußball heute
betslip
Wett Tipps
Favorites icon
Teams

Frankfurt vs. Köln – Stimmen: „Beim ersten Blick habe ich noch gehofft“

Eintracht-Frankfurt-Fans Frauen Bundesliga

Bundesliga heute: Knapper Heimdreier am Main! Am 6. Spieltag setzte sich Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Köln mit 1:0 durch. René Wagner, Adi Hütter, Thomas Kessler, Said El Mala, Marius Bülter und Marvin Schwäbe äußerten sich nach dem Abpfiff bei Sky. Hier findest du die Stimmen zum Duell Frankfurt gegen Köln.

Frankfurt vs. Köln Stimmen – Wagner: „Gutes Spiel, falsches Ergebnis!“

René Wagner (Cheftrainer 1. FC Köln) bei Sky: „Gutes Spiel, falsches Ergebnis! Wir hätten in der ersten Halbzeit in vielen Momenten noch gefährlicher sein können, müssen das noch ruhiger durchspielen. Wir sind genau in die Räume gekommen, die wir wollten, haben es dann aber nicht perfekt gemacht.“

In der 77. Minute brachte Younes Ebnoutalib die Gastgeber nach Zuspiel von Noël Aséko in Front – die Entstehung sah der Kölner Coach selbstkritisch: „Nach der Pause haben wir eigentlich die Drangphase der Eintracht gut überstanden, haben es aber leider nicht geschafft, bei Ballgewinnen die Mitspieler zu treffen. Beim 0:1 war die Vorlage unglaublich, das machen nicht viele Spieler so. Trotzdem müssen wir da energischer gegen den Ball arbeiten. Das haben wir leider nicht geschafft.“

In der Schlussphase fehlte seiner Elf aus seiner Sicht erneut die Präzision: „Danach haben wir noch mal viel Druck ausgeübt, aber ähnlich wie in der ersten Halbzeit es nicht sauber ausgespielt. Am Ende also: Gutes Auswärtsspiel mit einem scheiß Ergebnis.“

Ganz anders fiel die Bilanz bei den Hausherren aus, die zuletzt in Leipzig deutlich unter die Räder gekommen waren.

Adi Hütter (Cheftrainer Eintracht Frankfurt) bei Sky: „Aufgrund der zweiten Halbzeit war es ein verdienter Sieg. Wir haben eine Reaktion gezeigt, ein anderes Gesicht nach einer 0:6-Klatsche.“

Schon kurz nach dem Anpfiff hätte die Partie für die Hessen allerdings erneut einen Fehlstart nehmen können: „Wir hatten nach einer Minute direkt Glück, dass es nicht wieder 0:1 gestanden hat. Danach haben wir ein gutes Spiel gemacht. 1:0 zu gewinnen, ist sehr wichtig für uns.“

Stimmen zum Spiel vom 1. FC Köln – El Mala: „Es tut unfassbar weh“

Im Kölner Lager überwog die Enttäuschung.

Thomas Kessler (Geschäftsführer Sport 1. FC Köln) bei Sky: „Wir haben in einer guten ersten Halbzeit leider das Tor nicht gemacht. Möglichkeiten waren genügend da. Die Frankfurter sind sehr gut aus der Halbzeit rausgekommen, haben viel Druck gemacht. Eigentlich haben wir die beste Phase der Frankfurter sehr erwachsen verteidigt und waren stabil. Wir mussten leiden, Marvin musste den einen oder anderen Ball halten.“

Zur Abseitsfrage beim Siegtreffer der SGE äußerte sich der Funktionär ebenfalls: „Dann war es ein 50:50-Spiel, in dem eine Kleinigkeit entschieden hat. Es war eine sehr knappe Situation, ob Abseits oder nicht. Beim ersten Blick habe ich noch gehofft. Am Ende ärgern wir uns, dass wir mit leeren Händen nach Hause fahren müssen.“

Die Kräfteverhältnisse ordnete er nüchtern ein: „Wenn wir zu Eintracht Frankfurt fahren, sind wir von Natur aus nicht unbedingt der Favorit in diesem Spiel. Sie haben eine Offensivqualität, die wir gut verteidigt haben. Die eine Situation haben wir nicht verteidigt bekommen, nach einer überragenden Vorlage.“

Deutliche Worte fand auch ein Profi der Geißböcke.

Said El Mala (1. FC Köln) bei Sky: „So ist der Fußball. Es ist eine unglückliche Aktion durch die Beine und wir verlieren 0:1. Aber wir haben ein gutes Spiel hingelegt. Wir haben Frankfurt das Leben schwer gemacht.“

Selbstkritisch blickte er auf eine eigene Gelegenheit zurück: „Ich hatte die Chance, wo ich vielleicht ein bisschen ruhiger sein muss. Wenn ich aus der eigenen Hälfte loslaufe, ist das nicht so leicht.“

Mit Blick auf die Auswärtsbilanz mahnte er: „Es tut unfassbar weh, dass wir die drei Punkte nicht mit nach Hause nehmen können. Es kann extremst gefährlich werden; wenn man auswärts keine Punkte holt, wird es schwer. Aber irgendwann wird der Knoten platzen und wir holen auch auswärts Punkte.“

Ähnlich haderte sein Teamkollege.

Marius Bülter (1. FC Köln) bei Sky: „Wir sind nicht ganz so gut aus der Pause rausgekommen, wobei wir keine riesigen Chancen zugelassen haben. Es ist eine unglückliche Aktion, mit der wir verlieren. Wir haben in der ersten Halbzeit richtig gut gespielt. Wir hätten es verdient gehabt, in Führung zu gehen. Die zweite Halbzeit war bis auf die ersten zehn Minuten auch nicht so schlecht, danach haben wir uns wieder reingekämpft. Eine Kleinigkeit hat das Spiel entschieden.“

Zu seinen eigenen Abschlüssen sagte Bülter: „Bei meinen Chancen muss ich wahrscheinlich genauer zielen. Den ersten wollte ich ihm über den Kopf hauen, den zweiten hält er ganz gut. Es fehlt ein bisschen das Glück.“

Auch der Schlussmann, auf den es nach dem Seitenwechsel mehrfach ankam, trauerte dem ersten Durchgang nach.

Marvin Schwäbe (Torhüter 1. FC Köln) bei Sky: „Die erste Hälfte war gut. Wir waren aus der Dreierkette heraus sehr aktiv, haben uns Chancen herausgearbeitet, mutig nach vorne gespielt und sehr gut verteidigt. In der zweiten Halbzeit haben die Frankfurter zugelegt, haben etwas angepasst. Wir sind passiver geworden, hatte ich das Gefühl.“

Am Ende überwog beim Keeper der Frust: „Die ersten 15 bis 20 Minuten hatten sie echt gute Chancen. Es ist extremst bitter, dass wir uns für die erste Hälfte nicht belohnt haben. Über weite Strecken sah es so aus, als hätten wir ein Unentschieden verdient.“

Folge uns auf Google