2. Bundesliga heute: Später Punktgewinn für den Club! Am 8. Spieltag kam der 1. FC Nürnberg bei Energie Cottbus zu einem 1:1 und bleibt damit weiter ohne Niederlage. Die Aussagen von Miroslav Klose, Pele Wollitz, Piet Scobel und Fynn Otto stammen aus den Vereinsmedien auf fcn.de. Hier findest du die Stimmen zum Duell Cottbus gegen Nürnberg.
Cottbus vs. Nürnberg Stimmen – Klose: „Cottbus hat uns richtig gefordert“
Miroslav Klose (Cheftrainer 1. FC Nürnberg) auf fcn.de: „Cottbus hat uns richtig gefordert. Es war das Spiel, das wir erwartet haben – und vielleicht sogar noch ein bisschen mehr. Man hat zwei gleichwertige Mannschaften gesehen. Von beiden war die Energie da. Es war insgesamt ausgeglichen. Die Zuschauer haben ein tolles Spiel gesehen.“
In seiner Analyse benannte der Weltmeister von 2014 die Probleme seiner Elf im Aufbau: „Die Räume waren schon da, aber wir waren unsauber im Passspiel, haben direkt gespielt, wenn wir zwei Kontakte hätten nehmen sollen. Und Cottbus ist direkt drauf, hat sehr intensiv verteidigt. Wenn wir es geschafft haben, Ruhe reinzubringen, sind wir zu Chancen gekommen. Erst nach dem 1:1 haben wir so richtig angefangen Fußball zu spielen.“
Stimmen zum Spiel von Energie Cottbus – Wollitz: „Der Club kommt dann verdientermaßen zum Ausgleich“
Auf der Gegenseite blickte der Coach der Lausitzer auf zwei unterschiedliche Hälften zurück.
Pele Wollitz (Cheftrainer Energie Cottbus) auf fcn.de: „Wir kommen gut ins Spiel, mit der richtigen Intensität und hatten gute Momente. Dann haben wir nicht erkannt, wann wir mal Ruhe ins Spiel bringen müssen. Dennoch haben wir es sehr ordentlich gemacht, verlieren dann aber so ein wenig den Gegenpunch.“
Nach dem Seitenwechsel brachte Justin Butler die Gastgeber in der 56. Minute in Front, ehe Styopa Mkrtchyan in der 79. Minute zum 1:1 traf – diese Phase ordnete der Cottbuser Coach so ein: „Nach der Pause ging es darum, wer den ersten Fehler nutzen kann und das gelingt uns mit dem 1:0. Dann war es klar, dass es schwieriger wird, weil wir tiefer standen. Der Club kommt dann verdientermaßen zum Ausgleich.“
Für die kommenden Wochen forderte er von seiner Truppe eine weitere Steigerung: „Wenn wir aber weiterhin hier diese Abende und Nachmittage erleben wollen, müssen wir weiter draufpacken.“
Stimmen zum Spiel vom 1. FC Nürnberg – Otto: „Es sind gemischte Gefühle“
Auch auf dem Rasen sahen die Franken Licht und Schatten.
Piet Scobel (1. FC Nürnberg) auf fcn.de: „Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit nicht das Spiel hinbekommen, das wir uns vorgenommen hatten. Wir waren gerade in den ersten 20 Minuten nicht richtig in der Partie, haben jedoch dann irgendwann ins Spiel gefunden.“
Ähnlich holprig verlief für die Gäste der Beginn des zweiten Durchgangs: „In der zweiten Halbzeit starten wir wieder nicht gut und kassieren dann in der Folge auch das Tor zum 1:0. Erst danach haben wir wieder begonnen, Druck auszuüben und haben dann auch den verdienten Ausgleichstreffer erzielt – auch wenn das Tor etwas glücklich war. Positiv kann man am Ende sehen, dass wir erneut nicht verloren haben, zufrieden sind wir mit dem Ergebnis aber eigentlich nicht.“
Mit Blick auf seinen eigenen Werdegang zeigte sich der Profi beinahe selbst überrascht: „Manchmal kaum zu glauben, wie schnell es am Ende ging, aber irgendwie gewöhnt man sich so schnell daran, dass man sich immer wieder neue Ziele steckt und den Ehrgeiz entwickelt, sich immer weiterzuentwickeln. Wie es am Ende lief, ist natürlich unglaublich.“
Auch zum verletzungsbedingten Wechsel von Mohamed Ali Zoma in der ersten Hälfte äußerte sich Scobel: „Momo ist natürlich ein extrem wichtiger Spieler für uns. Ich hoffe, dass er möglichst schnell wieder fit wird. Die, die reingekommen sind, haben es aber gut gemacht.“
Zwiegespalten fiel das Urteil seines Teamkollegen aus.
Fynn Otto (1. FC Nürnberg) auf fcn.de: „Es sind gemischte Gefühle. Ich denke schon, dass hier ein Sieg drin gewesen wäre. Trotzdem können wir zufrieden sein, wenn man das ganze Spiel betrachtet. Wir wussten, dass wir einerseits Geduld brauchen, andererseits aber manchmal auch leiden müssen. Das haben wir teilweise geschafft. Wir hatten heute aber auch viele einfache Ballverluste.“
