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Zoff der Transfer-Gurus Romano und „Pletti“: „Fake News“ und private Chats

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Fußball heute: Der Transfermarkt liefert derzeit nicht nur auf dem Rasen Schlagzeilen: Rund um den möglichen Wechsel von Leipzigs Yan Diomande zu Real Madrid ist zwischen den bekanntesten Transfer-Journalisten ein öffentlicher Streit entbrannt. Auf der Plattform X liefern sich Fabrizio Romano und Florian Plettenberg einen bemerkenswerten Schlagabtausch – und rücken dabei die eigentliche Nachricht in den Hintergrund.

Streit auf X: Wie der Zoff zwischen Romano und „Pletti“ begann

Auslöser war eine der berühmten „Here we go“-Meldungen von Romano, mit der der Italiener den Transfer am Sonntagabend für perfekt erklärte – inklusive einer Ablöse von über 100 Millionen Euro und eines Vertrags bis 2031. Dem widersprach Sky-Reporter Plettenberg umgehend: Solange keine exakte Ablösesumme genannt werden könne, sei auch von einer vollständigen Einigung zwischen RB Leipzig und Real Madrid nicht auszugehen – und genau diese Zahl stehe eben noch aus.

Plettenberg äußerte zudem die Vermutung, dass ein kolportiertes, angeblich abgelehntes 100-Millionen-Angebot eher darauf hindeute, dass der endgültige Betrag deutlich höher liegen dürfte. Romano wiederum konterte scharf, warf dem Deutschen vor, vom eigentlichen Sachverhalt abzulenken, und verwies auf ein zuvor kursierendes, aus seiner Sicht falsches Gerücht über ein Angebot von Manchester City.

Von der Sachfrage zur persönlichen Ebene

Schnell verließ der Disput die inhaltliche Ebene. Plettenberg erklärte, mit dem Fake-News-Vorwurf habe Romano eine Grenze überschritten, und brachte dessen Klopp-Berichterstattung ins Spiel: Romano hatte kurz nach der DFB-Mitteilung, mit Klopp sprechen zu wollen, sein „Here we go“ gepostet – zu einem Zeitpunkt, als die Einigung noch gar nicht feststand.

Romano wiederum zitierte aus früheren privaten Nachrichten, in denen Plettenberg ihn einst um Ratschläge zur Steigerung seiner Follower-Zahl gebeten haben soll. Der Sky-Reporter reagierte darauf mit deutlichen Worten: Er werde interne Gespräche im Gegensatz zu seinem Gegenüber vertraulich behandeln. „Du warst früher ein Vorbild für viele. Auch für mich. Leider gilt das für mich nicht mehr“, schrieb Plettenberg. Zur Einordnung der ungleichen Reichweiten: Romano kommt auf X auf rund 28 Millionen Follower, Plettenberg auf etwas mehr als 700.000.

Was am Diomande-Transfer wirklich dran ist

Bei aller Schärfe droht der eigentliche Kern unterzugehen. Fakt ist: Real Madrid hat ein Angebot über 100 Millionen Euro abgegeben, das sich aus 90 Millionen Fixablöse und bis zu zehn Millionen an Boni zusammensetzt. Angenommen hat Leipzig diese Offerte jedoch nicht – und weder eine nachgebesserte Zweitofferte noch zusätzliche Gespräche darüber schlossen sich bislang an.

Zugleich gehen alle Beteiligten davon aus, dass der Wechsel mit hoher Wahrscheinlichkeit zustande kommt. Will Real den Ivorer wirklich, dürften die Königlichen ihn am Ende auch bekommen. Wer den Deal jetzt schon als fix vermeldet, wird im Nachhinein womöglich richtig gelegen haben – abgeschlossen ist der Transfer damit aber noch nicht. Genau in dieser Grauzone zwischen Wahrscheinlichkeit und belegter Tatsache spielt sich der Streit der beiden Insider ab.

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