Fußball heute: Borussia Dortmund und Marcel Reguła – das Thema ist noch nicht vom Tisch. Wie *Bild* berichtet, beschäftigt sich der BVB weiterhin mit dem 19-jährigen polnischen U21-Nationalspieler von Zagłębie Lubin. Ein Transfer war im Sommer bereits weit vorbereitet, scheiterte aber letztlich am ausbleibenden Verkaufserlös durch den geplatzten Abgang von Luca Reggiani. Stattdessen holte Dortmund Ethan Nwaneri auf Leihbasis – als Notlösung, nicht als Wunschlösung.
Borussia Dortmund: Reguła-Transfer im Winter? – BVB mit dünner Außenverteidiger-Decke
Der Bedarf ist real. Dortmund verfügt aktuell lediglich über zwei gelernte Außenverteidiger – Daniel Svensson und Julian Ryerson. Reguła wäre eine Verstärkung genau dort, wo die Kaderdichte am dünnsten ist, wie auch *sport.de* bestätigt. Der Rechtsfuß ist offensiv flexibel einsetzbar – sowohl hinter den Spitzen als auch auf den Außenbahnen – und passt damit in die aktuelle Lücke im BVB-Kader. Im Winter könnte der Klub einen neuen Anlauf starten, sofern die Finanzierung diesmal darstellbar ist.
Zusätzlichen Druck erzeugt die Verletzungssituation: Julian Ryerson musste beim Länderspiel Norwegens gegen Portugal angeschlagen ausgewechselt werden, eine Diagnose steht noch aus. Sollte der Norweger länger ausfallen, wäre der Handlungsbedarf im Winter noch dringlicher – und Reguła als Kandidat umso naheliegender.
BVB-Transfer Reguła: Kurioses Nachspiel – Zagłębies Präsident verlor seinen Job
Das kuriose Nachspiel des geplatzten Deals sorgte in Polen für Schlagzeilen. Zagłębie-Präsident Paweł Jeż verlor wenige Tage nach dem gescheiterten Transfer seinen Job – polnische Medien berichteten, der ausgebliebene Millionen-Transfer habe dabei eine Rolle gespielt. Jeż hatte kurz zuvor noch öffentlich erklärt, Borussia Dortmund plane mit Reguła für die Zukunft. Eine Aussage, die sich als verfrüht erwies – und offenbar Konsequenzen nach sich zog. Für den BVB bleibt der 19-Jährige ein Winter-Kandidat, dessen Verpflichtung dieses Mal an keinem geplatzten Abgang scheitern soll.
