Fußball heute: Der Sommer beim FC drehte sich maßgeblich um die Sechser-Position und den Fall El Mala. Wie Bild berichtet, verpflichtete der Klub mit Ellyes Skhiri einen früheren Leistungsträger für das zentrale Mittelfeld, der dem Team wieder mehr Ruhe verleihen soll.
Ellyes Skhiri: Eine wichtige Karriere-Entscheidung
Zu seinem Wechsel sagt Skhiri: „Das war eine wichtige Karriere-Entscheidung für mich. Am Anfang hatte es die Überlegung gegeben, ein neues Land kennenzulernen.“
Laut Bild war zuvor auch Sevilla an ihm interessiert. Er bestätigt: „Es gab auch ein Angebot aus Spanien, aber ich bin sehr glücklich, dass wir wieder hier sind. Meine Frau ist sogar noch glücklicher als ich.“
Nach starkem Beginn schwand seine Rolle in Frankfurt
Nach seinem Abschied vor drei Jahren ist der 31-Jährige nun wieder beim FC gelandet. Wie Sport.de ergänzt, schwand seine Bedeutung bei der Eintracht nach zunächst starkem Beginn zunehmend.
Als Adi Hütter dort in diesem Sommer erneut übernahm, flog Skhiri endgültig aus der Kaderplanung. Der Klub ermöglichte ihm Sondierungsgespräche mit Interessenten, fit hielt er sich in der zweiten Mannschaft.
Skhiri spricht offen über schwierige Momente
Er erzählt: „Ich hatte schwierige Momente. Ich brauche ein bisschen Zeit, um auf meinem höchsten Level zu spielen. Meine Vorbereitung war nicht optimal mit der Eintracht.“
„Das letzte Jahr war nicht einfach. Ich habe weniger gespielt, dazu war ich ein bisschen verletzt. Auch die WM war nicht so erfolgreich für mich. Aber jetzt habe ich mit dem FC ein neues Ziel und neue Ambitionen. Ich werde 100 Prozent für den Verein kämpfen.“
1. FC Köln: Vertragsdetails und alte Bestmarken
Bei seiner Rückkehr unterschrieb Skhiri bis 2028, die Ablöse betrug rund zwei Millionen Euro.
Schon in seiner ersten Kölner Zeit sammelte der Tunesier 118 Pflichtspiele und 17 Treffer.
Gute Stimmung und viel Vertrauen
Skhiri betont: „Es gibt schon noch ein paar Gesichter, die ich kenne – und das hilft mir natürlich jetzt. Es herrscht eine gute Stimmung im Team.“
„Die Leute sind glücklich, dass ich hier bin. Das motiviert mich sehr. Der Verein hat mir sehr viel Vertrauen entgegengebracht. Ich will mit Herz spielen und mein Bestes geben.“
Als Führungsspieler gefragt
Als Führungsspieler soll er dem Kader zusätzliche Disziplin und Struktur mitgeben. Dazu sagt er: „Das ist meine Rolle. Ich rede vielleicht nicht so viel und bin auch nicht der Lauteste, aber ich probiere Disziplin und Qualität reinzubringen.“
„Ich weiß, dass die Erwartungen an mich sehr hoch sind. Aber ich bin bereit“, so Skhiri weiter.
Startelf-Einsatz gegen Hoffenheim denkbar
In Würzburgs Pokalpartie kam Skhiri erst in der zweiten Hälfte zum Einsatz.
Gegen Hoffenheim am Samstag ist trotz kurzer Vorbereitungszeit ein Startelf-Einsatz denkbar.
