Stuttgart (dpa) – Deutschland vs. Serbien bei der Handball-WM: Rauschende WM-Party zum Vorrundenabschluss beim Handball heute: Deutschlands Handballerinnen tanzten nach ihrer Gala beim WM-Vorrundenabschluss ausgelassen über das Parkett und ließen sich von den begeisterten Fans für eine makellose erste Turnierphase feiern. Mit dem 31:20 (17:10) gegen Serbien wahrte das Team von Bundestrainer Markus Gaugisch seine weiße Weste und reist als ungeschlagener Gruppensieger zur Hauptrunde nach Dortmund.
Vor 5.527 Zuschauern in Stuttgart war Linksaußen Antje Döll mit acht Toren beste Werferin für die DHB-Auswahl, die 4:0 Punkte in die zweite Turnierphase mitnimmt. Erster Gegner im Kampf um das Ticket fürs Viertelfinale ist am Dienstag Färöer. Danach warten noch Montenegro und Spanien auf das Gaugisch-Team. Alle drei deutschen Gegner gehen mit 2:2 Punkten in die Hauptrunde.
Döll: „Haben uns einen gewissen Flow erarbeitet“
„Ich bin superglücklich, wie die drei Spiele liefen“, zog Gaugisch nach der Vorrunde eine Zwischenbilanz. Toptorschützin Döll sagte bei Sporteurope.TV nach dem Spiel: „Wir haben uns einen gewissen Flow erarbeitet, der – wie wir vorher schon gesagt haben – wichtig für uns sein kann und wird.“ Dass sie nach acht Toren in der ersten Hälfte nach der Pause auf der Bank blieb, störte sie nicht. „Ich finde es sehr gut, wie wir das machen und aufteilen.“
Mit Blick auf die kommenden Aufgaben dürften solche Verschnaufpausen wertvoll werden. Auf die Frage, mit welcher Einstellung das DHB-Team die Hauptrundenspiele angehen werde, kündigte Xenia Smits nämlich an: „Vollgas. Nichts weniger als Vollgas.“
DHB-Auswahl unbeeindruckt von Huhnstock-Verletzung
Wenige Stunden vor der Partie hatte das WM-Aus für Kreisläuferin Jolina Huhnstock (Armverletzung) für einen kleinen Stimmungsdämpfer im deutschen Lager gesorgt. Für die 24-Jährige vom Buxtehuder SV stößt die Oldenburgerin Marie Steffen am Montag zum Team. Es gab aber auch eine gute Nachricht: Rückraum-Ass Emily Vogel meldete sich nach ihrer Erkältungspause wieder zurück.
Beflügelt von den souveränen Siegen gegen Island (32:25) und Uruguay (38:12) legten die DHB-Frauen nach einer kurzen Anlaufzeit gleich richtig los. Vor allem die Defensive stand sicher und bildete das Fundament für einen gelungenen Start. Nach neun Minuten lag Deutschland beim 6:2 mit vier Toren vorn, was Serbiens Trainer zu einer frühen Auszeit bewog.
Angetrieben von den Fans blieb die DHB-Auswahl im Rhythmus und baute den Vorsprung beim 10:3 erstmals auf sieben Tore aus. Dabei hatte Gaugisch kurz vor dem Anpfiff noch geunkt: „Das wird eine ganz schwere Aufgabe. Es wird nicht so sein, dass wir die Tür aufmachen und alles weg fetzen.“
Deutschland kaum zu bremsen
Genau das taten die DHB-Frauen zur Freude des Bundestrainers dann aber. Serbien fand überhaupt keine Mittel gegen die Angriffswucht des WM-Gastgebers, der sich phasenweise in einen Rausch spielte. Und dann war da auch noch Torfrau Katharina Filter, die ihren Teamkolleginnen mit etlichen Glanzparaden zusätzliche Sicherheit gab.
Beim 16:6 nach 22 Minuten war der Deckel bereits drauf auf dem Spiel – auch wenn bis zur Pause nur noch ein Treffer hinzukam, weil sich einige Fehler einschlichen. Nach Wiederbeginn zog Deutschland dann wieder alle Register und schnell erneut auf zehn Tore davon.
Zwar lief jetzt nicht mehr alles so reibungslos wie in der überragenden Startphase. Doch mit ihrer Spielfreude begeisterte die DHB-Auswahl das Publikum und weckte Hoffnungen auf weitere Top-Auftritte in der Hauptrunde, wo für den Einzug ins Viertelfinale mindestens Platz zwei hermuss.
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Färöer (F) - Paraguay (F)
30.11.2025, 15:30 Uhr - Trier, DeutschlandPolen - Tunesien
30.11.2025, 15:30 Uhr - ´s-Hertogenbosch, NiederlandeDeutschland (F) - Serbien (F)
30.11.2025, 18:00 Uhr - Stuttgart, DeutschlandMontenegro (F) - Spanien (F)
30.11.2025, 18:00 Uhr - Trier, DeutschlandÖsterreich (F) - Argentinien (F)
30.11.2025, 18:00 Uhr - Rotterdam, NiederlandeJapan (F) - Kroatien (F)
30.11.2025, 20:30 Uhr - Rotterdam, Niederlande
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