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FSV Mainz: M05-Trainer Fischer – „Wären sonst alle arbeitslos“

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FSV Mainz 05 News beim Fußball heute: Kein Gegentor in zwei Spielen, dann gleich drei in einem – und ausgerechnet zwei junge Abwehrspieler als Sündenböcke. Nach dem 1:3 gegen Eintracht Frankfurt analysiert Mainz-Trainer Urs Fischer die Fehler von Gruber und Potulski. Seine Antwort sorgte für Lacher im Pressesaal.

Mainz 05: Gruber und Potulski patzen – Fischer: „Wären sonst alle arbeitslos“

Potulski verlor in der neunten Minute ein riskantes Dribbling und spielte den Ball direkt zu Burkardt, der Can Uzun zum 0:1 bediente. Kurz vor der Halbzeit ließ sich Gruber von Burkardt bei einem hohen Ball abkochen – das 0:2. Dazu fehlte bei Mwene und Potulski laut allgemeine-zeitung die nötige Aktivität, um beim 0:3 die kombinierenden Frankfurter zu stören.

Fischer reagierte auf die Frage nach den Fehlerursachen mit pointierter Direktheit: „Menschlichkeit! Sie sind Menschen! Es wäre schön, wenn wir wie Roboter funktionieren könnten. Aber wenn das so wäre, hättet ihr nichts mehr zu schreiben – ihr wärt alle arbeitslos“, sagte er via onefootball. Und ergänzte: „Die Jungs machen Fehler nicht absichtlich.“

M05-Sportchef Bungert hält zu jungen Abwehrspielern – Zentner sieht Teamfehler

Sportdirektor Niko Bungert stellte sich dennoch hinter das Duo: „Sie haben es lange Zeit herausragend gemacht. Grundsätzlich haben die Jungs über lange Zeit herausragend gut gespielt. Das wird sie und uns nicht vom Weg abbringen“, so Bungert via Bild. Gruber ist erst 23, Potulski mit 18 Jahren einer der jüngsten Bundesliga-Verteidiger überhaupt.

Torwart Robin Zentner sah eine kollektive Mitverantwortung: „Fakt ist, dass Frankfurt uns immer wieder unter Druck gesetzt und die Tiefe bespielt hat. So kannst du einen Gegner zu Fehlern zwingen. Wir waren ein bisschen zu schläfrig, das hat zu fahrig gewirkt“, sagte er via allgemeine-zeitung. Gleichzeitig lobte er beide Verteidiger ausdrücklich.

Amiri verschießt Elfer – Tietz beschreibt Negativ-Spirale nach Frankfurt-Pleite

Verschärft wurde das Bild durch einen verschossenen Elfmeter: Nadiem Amiri, zuvor zehnmal in Folge erfolgreich vom Punkt, scheiterte kurz vor der Pause an Torwart Atubolu. „Wenn ich den verwandelt hätte, wäre es eine andere Geschichte gewesen. Irgendwann kommt der Moment, in dem man ihn nicht reinschießt“, sagte Amiri via Sky Deutschland.

Stürmer Phillip Tietz beschrieb die Negativspirale: „Wir haben zu wenig Zweikämpfe, zu wenig zweite Bälle gewonnen und zu viele Ballverluste gehabt. Dann kommst du in einen Spielverlauf, in dem eine Mannschaft immer positiver wird und du anfängst, nachzudenken.“ Fischer kündigte eine genaue Analyse an – und verwies auf erfahrene Alternativen im Kader.

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