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VfB Stuttgart: Hoeneß reagiert auf geplatzten Demirovic-Transfer

Stuttgart-Fans

Fußball heute: Der VfB-Poker um Ermedin Demirovic ist beendet – der Angreifer bleibt in Stuttgart. Wie Bild berichtet, sagte er Galatasaray am Montag überraschend ab.

Sebastian Hoeneß: Sichtlich erleichtert

Trainer Sebastian Hoeneß zeigt sich über diese Entwicklung sichtlich erleichtert: „Ich bin aus Trainer-Sicht sehr froh über Medo. Jeder konnte in den letzten beiden Jahren beobachten, wie wichtig er für uns war.“

„Was nicht jeder weiß, ist, wie groß sein Wert innerhalb der Mannschaft ist. Er wirkt in alle Richtungen positiv“, so Hoeneß gegenüber Sport.de.

Ermedin Demirovic: Drei starke Optionen im Sturm

Zuvor hatte sich der Coach schon mehrfach klar für einen Verbleib ausgesprochen. Mit Neuzugang Dzenan Pejcinovic investierten die Schwaben zudem rund 25 Millionen Euro in einen weiteren Angreifer.

Zusätzlich verlängerte Nationalspieler Deniz Undav zuletzt seinen auslaufenden Vertrag – Stuttgart verfügt damit im Sturm über gleich drei starke Optionen.

Hoeneß erklärt seine Kaderplanung

Zur Kaderbreite im Angriff erklärt Hoeneß: „Wir spielen bis März fast ausschließlich englische Wochen. Da spielen wir häufig mit zwei Spitzen. Da ist es schon nachvollziehbar, dass man den Wunsch hat, mindestens drei Stürmer zu haben.“

„In diesem Fall mit zwei gestandenen, älteren Spielern und Dzenan als etwas jüngeren Spieler. Das ist eine Kaderzusammenstellung, wie sie für eine Champions-League-Saison notwendig ist“, so Hoeneß gegenüber Bild.

Galatasaray besserte sein Angebot nie nach

Zuletzt hatte Galatasaray Interesse gezeigt und rund 15 Millionen Euro geboten. Der türkische Klub besserte sein Erstangebot demnach aber zu keinem Zeitpunkt nach.

Höhere Offerten sollen den VfB schriftlich zu keinem Zeitpunkt erreicht haben – eine Annäherung zwischen beiden Vereinen blieb damit weiterhin aus.

Finanziell hätte sich der Wechsel gelohnt

In der Türkei hätte Demirovic laut Boulevard-Bericht rund sechs Millionen Euro netto verdienen können. Beim VfB verdient er aktuell dagegen etwa 3,5 Millionen Euro brutto.

Trotzdem entschied sich der Angreifer gegen den Wechsel nach Istanbul – Grund dafür sei sein Wohlbefinden in Stuttgart sowie seine Stellung im Team.

Starke Bilanz und ein glücklicher Nebeneffekt

In zwei Jahren beim VfB erzielte der Bosnier starke 32 Tore und gab elf Vorlagen. Zusätzlich wollte er als Nationalspieler endlich Gewissheit über seine Zukunft haben.

Durch Demirovics Verbleib ist nun der Weg für eine Leihe von Talent Arévalo frei.

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