Fußball heute: Am unteren Ende der Tabelle wird es traditionell am engsten – und die Bundesliga Abstiegsquoten für die Saison 2026/27 liefern eine erste Prognose darauf, wie schmal der Grat ist. Wer nach einer Vorhersage und Bundesliga Tipps für den Tabellenkeller sucht, findet hier eine Einordnung. In der Vorsaison reichten dem 1. FC Köln und Werder Bremen jeweils 32 Punkte zum Verbleib, der VfL Wolfsburg musste mit 29 Zählern in die Relegation und scheiterte dort am SC Paderborn.
Bundesliga Abstiegsquoten: Aufsteiger Paderborn und Elversberg im Risiko
Genau dieser SC Paderborn 07 gehört nun zum Oberhaus – und wird gemeinsam mit der SV Elversberg mit einer Quote von 1,85* für den Klassenerhalt geführt – der höchste Wert unter den Bundesliga Abstiegsquoten. Bei aller Ähnlichkeit der Quote unterscheiden sich die Wege ins Oberhaus deutlich. Paderborn erkämpfte sich den Aufstieg über die Relegation gegen den VfL Wolfsburg und musste dafür zwei zusätzliche Spiele gegen einen Bundesligisten bestehen – ein Härtetest, der zumindest zeigt, dass die Ostwestfalen auf diesem Niveau bestehen können.
Elversberg hingegen ist der jüngste Klub im Feld und tritt erstmals überhaupt in der Bundesliga an. Ein Vorteil dieser Ausgangslage: Beide Aufsteiger werden von der Konkurrenz kaum berechnet und starten ohne den Erwartungsdruck, der auf Klubs wie Schalke oder dem HSV lastet. Der Blick auf die Vorsaison macht allerdings auch deutlich, wie wenig Spielraum bleibt – zwischen Rang 14 und dem Relegationsplatz lagen dort gerade einmal drei Punkte.
Bundesliga Tipps auf die Absteiger: Schalke, HSV, Köln und Werder in der Verlosung
Der dritte Aufsteiger wird bei den Abstiegsquoten deutlich besser eingeschätzt: FC Schalke 04 kommt auf eine Quote von 1,22* und liegt damit vor gleich drei etablierten Bundesligisten. Die Königsblauen kehren nach dem Titelgewinn in der 2. Bundesliga zurück ins Oberhaus.
Dahinter reihen sich mit jeweils 1,25* der Hamburger SV und Werder Bremen ein. Der HSV überstand seine erste Saison nach der Rückkehr mit 38 Punkten auf Rang 13, Werder rettete sich als 15. mit 32 Zählern und der schwächsten Offensive der Nichtabsteiger (37 Tore). Der 1. FC Köln wird mit 1,17* etwas besser geführt, obwohl die Domstädter mit 32 Punkten auf Platz 14 kaum besser abschnitten – 49 erzielte Treffer sprechen aber für mehr Offensivkraft.
Union Berlin überraschend im Feld der Wackelkandidaten
Bemerkenswert ist die Einordnung von Union Berlin. Die Eisernen werden ebenfalls mit einer Quote von 1,25* geführt und damit auf einer Stufe mit dem HSV und Werder – obwohl sie die Vorsaison als Elfter mit 39 Punkten abschlossen und damit vier Ränge vor Bremen landeten.
Ein Blick auf die Details liefert eine mögliche Erklärung: 44 erzielten Toren standen 58 Gegentreffer gegenüber, das ergibt eine Tordifferenz von minus 14 – exakt derselbe Wert wie beim HSV und beim 1. FC Köln. Die Punktzahl war also besser als die zugrunde liegenden Zahlen.
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Bundesliga: Die Abstiegsquoten im Überblick
*Quotenänderungen sind vorbehalten.
