Fußball heute: Einen Monat vor dem Bundesligastart spitzt sich das Tauziehen um Kölns Ausnahmetalent Said El Mala zu. Borussia Dortmund wirbt weiter um den 19-Jährigen, doch der FC hat intern eine Linie festgelegt, die den BVB zusätzlich unter Zugzwang setzt: Je länger sich der Deal zieht, desto teurer könnte er werden.
1. FC Köln: Warum El Mala für den BVB immer teurer wird
Wie die Bild berichtet, bleibt das schriftliche Dortmunder Angebot – 34 Millionen Euro Sofort-Ablöse plus zehn Millionen an Bonuszahlungen – klar hinter der Kölner Schmerzgrenze von 50 Millionen zurück. Der FC sieht darin bislang keine Verhandlungsbasis. Zusätzlich haben sich die Verantwortlichen intern darauf verständigt, dass selbst diese 50 Millionen mit fortschreitender Transferphase irgendwann nicht mehr genügen könnten.
Dahinter steckt ein doppeltes Kalkül: Einerseits schrumpft mit näher rückendem Transferschluss die Chance, rechtzeitig einen gleichwertigen Ersatz zu verpflichten. Andererseits würde ein später Verkauf den FC beim eigenen Einkauf teuer zu stehen kommen, weil dann jeder Verhandlungspartner um die vollen Kassen wüsste. Kaderplaner Tim Steidten bringt es so auf den Punkt: „Es ist auch immer eine Frage der Zeit: Wenn sich Deine Kassen erst zwei Tage vor Transferschluss füllen, ist das in dem Moment auch nichts wert.“
Streitpunkt Bonusstruktur
Für zusätzlichen Zündstoff sorgt die Ausgestaltung der Boni. Wie Sky zuvor enthüllt hatte, empfand Köln das erste Dortmunder Vorgehen als wenig seriös; die Fronten verhärteten sich merklich. Ein Teil der im Paket enthaltenen Zahlungen soll an nur schwer erreichbare Bedingungen geknüpft sein – kolportiert werden etwa eine Ballon-d’Or-Nominierung, der Titel des Bundesliga-Torschützenkönigs oder die Wahl zum Spieler der Saison. Aus Kölner Sicht rücken solche Klauseln das reale Volumen des Angebots weit unter die genannte Maximalsumme.
Köln bleibt entspannt: „Gibt keinen Grund“
Trotz des Werbens rechnet der FC nach den Gesprächen mit dem Spieler unverändert mit einem Verbleib. Auch im Trainingslager in Kitzbühel sendet der Tempodribbler keine gegenteiligen Signale. Entsprechend gelassen gibt sich Steidten: „Wir sind da absolut entspannt. Said ist Spieler des 1. FC Köln und er fühlt sich sehr wohl – und wir fühlen uns genauso wohl mit Said, insofern gibt es aktuell auch überhaupt keinen Grund, über etwas anderes zu sprechen.“
Für Dortmund heißt das: Der Klub muss abwägen, ob und wie weit er nachlegt – wohl wissend, dass jedes Zögern die Personalie nur verteuern dürfte. El Mala, in Köln langfristig bis 2030 gebunden, bleibt damit der Hauptdarsteller in einem der spannendsten Transferpoker des Sommers.
Hinsichtlich deiner Sportwetten Tipps findest du Champions League Tipps und passende Champions League Wetten bei Tipico. Übrigens: Hast du schon von Tipico Million gehört? Weitere BVB News und 1. FC Köln News gibt es bei unseren Sport News, unseren Content mit Sportwetten-Bezug liefern wir dir bei den Sportwetten News.
