Fußball heute: Der SV Werder Bremen sucht auf dem Transfermarkt noch nach Verstärkungen – und prompt kursieren im Netz zahlreiche Spielernamen. Doch längst nicht jede Spur ist belastbar. Bei gleich drei gehandelten Kandidaten winken die Verantwortlichen ab.
Die Kaderplanung der Grün-Weißen ist weit fortgeschritten, an einigen Stellen aber noch nicht abgeschlossen. Offen sind nach übereinstimmenden Berichten weiterhin die Bereiche Mittelfeld, Außenverteidigung und Sturmzentrum. Entsprechend tauchen immer wieder neue Namen auf – die sich bei näherem Hinsehen jedoch nicht alle als konkrete Bremer Ziele entpuppen.
Werder Bremen: Holsgrove, Uduokhai, Geubbels sind kein Thema
Da wäre zunächst Jordan Holsgrove: Laut Record soll Werder mit dem portugiesischen Erstligisten Estoril über den 26-jährigen Schotten verhandeln, der auf eine Ablöse von rund 3,5 Millionen Euro taxiert wird und vergangene Saison Stammspieler war. Vom Profil her würde der defensive Mittelfeldspieler zwar passen – ein Bremer Transferziel ist er laut BILD aber nicht.
Ähnlich verhält es sich mit Felix Uduokhai. Der frühere Augsburger Innenverteidiger, aktuell bei Besiktas Istanbul unter Vertrag, wurde von einem türkischen Transfer-Journalisten mit Werder in Verbindung gebracht und soll auch in Gladbach und auf Schalke ein Thema sein. Sein Marktwert sank zuletzt deutlich – an der Weser wird er laut BILD jedoch ebenfalls nicht gehandelt.
Bleibt der dritte Name: Willem Geubbels vom französischen Erstligisten Paris FC. Wie Foot Mercato berichtet, sollen die Bremer beim Hauptstadtklub angefragt haben. Werder kennt den Mittelstürmer noch aus dessen Zeit beim FC St. Gallen, wo er auf sich aufmerksam machte, ehe er im vergangenen Sommer nach Frankreich wechselte und dort die Erwartungen nicht erfüllte. Trotz der Stürmersuche zählt aber auch er dem Bericht zufolge nicht zum Kandidatenkreis.
Was hinter der Geubbels-Spur steckt
Am konkretesten wirkt dennoch die Geubbels-Personalie. Ein Abgang aus Paris ist dem Vernehmen nach möglich, da der Klub im Sturm zuletzt doppelt nachgelegt hat und dort nun üppig besetzt ist. Sportlich hinterließ der 1,86 Meter große Angreifer in Frankreich allerdings keinen bleibenden Eindruck: Auf fünf Treffer brachte es der 24-Jährige in 24 Partien der Vorsaison, in denen er mal in der Startelf, mal nur auf der Bank stand.
Vor einem Jahr hatten die Pariser rund neun Millionen Euro für ihn nach St. Gallen überwiesen; inzwischen ist sein Marktwert auf etwa fünf Millionen gefallen. Für Werder ist ein Vorstoß dennoch schwierig: Bevor die Grün-Weißen selbst investieren, müssen erst eigene Verkäufe Geld in die Kasse spülen. Neben Bremen werden dem Bericht zufolge auch zwei italienische Klubs sowie ein nicht namentlich genannter spanischer Verein mit Geubbels in Verbindung gebracht – und lange soll sich eine Entscheidung nicht mehr hinziehen.
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