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Werder Bremen sucht nach Boniface-Flop verlässlichen Tor-Garanten!

Bremen-Fans

Fußball heute: Werder Bremen zieht Konsequenzen aus einer enttäuschenden Saison. Weil der Angriff in der Vorsaison viel zu harmlos war, soll nun ein neuer Stürmer her – allerdings kein riskantes Last-Minute-Projekt wie zuletzt Victor Boniface, sondern eine solide Soforthilfe. Ein echter Königstransfer hängt dabei an einer Bedingung.

Werder Bremen: Warum es die Offensive umbauen muss

Die Ausbeute der abgelaufenen Spielzeit war ernüchternd. Als Tabellenfünfzehnter kämpften die Grün-Weißen lange gegen den Abstieg, was maßgeblich an der schwachen Torausbeute der Angreifer lag: Gerade einmal neun Treffer steuerten die Stürmer bei, verteilt auf vier Spieler.

Für mehr Durchschlagskraft sollte im vergangenen Sommer eigentlich Boniface sorgen, der per Leihe von Bayer Leverkusen an die Weser wechselte. Doch das Engagement geriet zum Fehlschlag: In elf Einsätzen blieb der Nigerianer ohne Treffer, ehe ihn eine schwere Knieverletzung ausbremste und sein Gastspiel früh zu Ende ging. Mittlerweile steht er wieder bei Leverkusen unter Vertrag – und in Bremen will man von derartigen Wagnissen künftig absehen.

Kein 15-Tore-Mann: Werder setzt auf Verlässlichkeit statt Risiko

Nach Bild-Informationen peilen die Verantwortlichen deshalb eine zügige Lösung an. Gesucht wird ein Angreifer, der „solide Zuverlässigkeit garantiert und von Tag eins verfügbar ist“ – auch wenn qualitativ Abstriche nötig sein dürften. Dass der Neue gleich 15 oder mehr Saisontore erzielt, gilt entsprechend als unwahrscheinlich.

Der Grund liegt in der Kassenlage. „Werder kann ohne Verkäufe keine Transfers im zweistelligen Millionenbereich tätigen. Daher schaut man nach Spielern, die ihre Klasse zwar durchaus nachgewiesen haben, aber auch bezahlbar sind. Der neue Stürmer soll allerspätestens zu Saisonbeginn da sein“, heißt es bei der Bild. Verlässlichkeit und sofortige Einsatzfähigkeit stehen also über allem.

Coulibaly-Verkauf als Schlüssel zum großen Wurf

Auf einen namhafteren Zugang dürfen die Bremer trotzdem hoffen – vorausgesetzt, bei Karim Coulibaly klingelt die Kasse. Ließe sich das Abwehrjuwel für eine hohe Summe zu Geld machen, wäre finanziell mehr drin. Der 19-Jährige, dessen Marktwert bei rund 28 Millionen Euro liegt, galt schon länger als Verkaufskandidat; nach DeichStube-Angaben zeigten zuletzt unter anderem Paris Saint-Germain und Newcastle United Interesse.

Schnell dürfte sich ein solcher Abgang allerdings nicht ergeben. Denn Coulibaly möchte offenbar seine Beraterseite wechseln, weshalb zwischen seiner bisherigen Agentur und einem international tätigen Unternehmen zunächst über die Modalitäten verhandelt wird. Erst wenn diese Frage geklärt ist, dürfte Bewegung in den Transfer kommen – und mit den Einnahmen ließe sich dann womöglich doch ein echter Tor-Garant finanzieren.

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