Fußball heute: Während Adi Hütter im Trainingslager in Grassau die ersten Einheiten leitet, arbeitet Markus Krösche im Hintergrund an Verstärkung. Bei Raphael Onyedika sind die Hessen ihrem Ziel inzwischen ganz nah – und würden für den Nigerianer deutlich weniger zahlen, als sein Wert vermuten lässt.
Eintracht Frankfurt: Onyedika-Transfer steht kurz bevor
Nach Bild-Informationen fehlt beim Wechsel des 25-Jährigen vom belgischen Meister Club Brügge nur noch wenig. Zuletzt wurde intensiv verhandelt, wobei beide Klubs ihre Positionen schrittweise annäherten. Endgültig fixiert ist der Transfer bislang nicht – gewollt ist der Abschluss inzwischen jedoch von beiden Seiten.
Als Größenordnung, mit der die Frankfurter den Vorgang beenden möchten, gilt eine Ablöse um die neun Millionen Euro. Zuvor hatten die Hessen Berichten zufolge rund acht Millionen ins Spiel gebracht, während der belgische Meister ein Gesamtpaket von mindestens zehn Millionen aufgerufen hatte. In der Frankfurter Führungsetage rechnet man damit, die Personalie binnen weniger Tage endgültig klären zu können.
Konkurrenz aus Saudi-Arabien – doch Onyedika hat sich entschieden
Ganz konkurrenzlos sind die Frankfurter dabei nicht. Transferexperte Fabrizio Romano vermeldete zuletzt, dass sich mit Al Ittihad ein saudischer Klub in den Poker eingeschaltet hat. Für den Ausgang dürfte das kaum eine Rolle spielen: Zwischen Spieler und Verein besteht bereits seit Längerem Einvernehmen, und Onyedika strebt den Schritt nach Hessen unverändert an.
Sportlich verspricht sich die SGE einiges von ihm. Auf 125 Partien brachte es der Defensivstratege bislang in der höchsten belgischen Spielklasse, dazu kommen 24 Auftritte in der Champions League. Dass er trotz dieses Profils vergleichsweise günstig zu haben ist, hat einen simplen Grund: Sein Vertrag bei den Belgiern endet bereits im Sommer 2027.
Nachreise nach Grassau geplant – doch erst wartet ein Testspiel
Idealerweise komplettiert der Neuzugang das Aufgebot noch während des Trainingslagers. Momentan absolviert Onyedika allerdings selbst ein Camp mit Brügge, und zwar im französischen Rennes. Dort steht am Samstag ein Vergleich mit dem örtlichen Erstligisten Stade Rennes an – ob der Mittelfeldmann dabei auflaufen wird, ist offen. Am Vorhaben der Verantwortlichen ändert das nichts: Sie drängen auf einen raschen Vollzug, ohne dabei den finanziellen Rahmen zu sprengen.
Skhiri zögert: Rückkehr nach Köln noch nicht besiegelt
Parallel dazu erhoffen sich die Frankfurter Klarheit in einer zweiten Personalie. Ellyes Skhiri blieb dem Trainingslager fern – der Klub hatte ihm freigegeben, um mit dem 1. FC Köln über einen Wechsel zu sprechen. Auf eine Ablöse von rund zwei Millionen Euro haben sich die beiden Bundesligisten bereits verständigt, doch die endgültige Zusage des Tunesiers steht aus. Der 31-Jährige wägt weiterhin ab, ob eine Rückkehr zu seinem früheren Verein für ihn das Richtige wäre.
An seiner Perspektive in Frankfurt ändert das wenig: Sobald Onyedika tatsächlich unterschreibt, wäre die Personalie im defensiven Mittelfeld ohnehin neu sortiert.
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