Fußball heute: Jean-Mattéo Bahoya ist bei Eintracht Frankfurt wieder auf dem Platz. Nach muskulären Beschwerden stieg der Franzose im Trainingslager voll ein. Doch ob er über den Sommer hinaus für die Hessen sprintet, ist alles andere als sicher – denn aus Italien wird konkretes Interesse gemeldet.
Eintracht Frankfurt: Bahoya wieder fit – und weiter ein Verkaufskandidat
Beim Auftakt der Einheiten im bayerischen Grassau stand der 21-Jährige am Freitagmorgen wieder mit auf dem Rasen. Zuvor hatte ihn eine Blessur in der Muskulatur zu einem reduzierten Programm gezwungen, nun kann er sich beim neuen Cheftrainer Adi Hütter im laufenden Casting um Startelfplätze zeigen.
Ein Abschied ist damit aber nicht vom Tisch – im Gegenteil. Zwar verlief seine vergangene Spielzeit mit drei Bundesliga-Treffern und vier Vorlagen wenig überzeugend, dennoch führen ihn gleich mehrere europäische Spitzenvereine auf ihren Listen. Wer so schnell ist und so viel Entwicklungsspielraum mitbringt, weckt eben Begehrlichkeiten. Trifft ein Angebot in passender Höhe ein, würde die Klubführung einem Wechsel nicht im Wege stehen – so wie es auch bei Arthur Theate und Farès Chaïbi gehandhabt würde.
AS Rom prüft Bahoya – auch England und Saudi-Arabien im Spiel
Besonders laut trommeln derzeit die Italiener. Laut der Gazzetta dello Sport führt die AS Rom den Franzosen als eine von mehreren Möglichkeiten für die Außenbahnen und beschäftigt sich ernsthaft mit ihm. Hinzu kommen Interessenten aus der Premier League – unter anderem Tottenham Hotspur wurde bereits genannt –, und auch in Saudi-Arabien gibt es einen Markt für ihn.
Bei den Römern herrscht dabei Handlungsdruck, nachdem gleich zwei anvisierte Transfers geplatzt sind. Für einen Linksaußen steht dem Vernehmen nach ein Budget von rund 50 Millionen Euro bereit. Als Wunschlösung gilt weiterhin Antonio Nusa von RB Leipzig, dessen Preisschild bei 55 bis 60 Millionen liegen soll. Auf der Alternativliste rangiert Kölns Said El Mala vorn, dahinter folgen Bahoya und Stuttgarts Jamie Leweling.
Die Preisfrage: Wo Frankfurt und Rom auseinanderliegen
Genau an der Ablöse dürfte sich entscheiden, wie ernst es wird. Nach Bild-Informationen käme in Frankfurt ab einer Größenordnung von etwa 30 bis 35 Millionen Euro Bewegung in die Sache. Aus italienischer Sicht wird Bahoyas Wert dagegen niedriger angesetzt – die Gazzetta nennt eine Spanne von 25 bis 30 Millionen. Zwischen beiden Vorstellungen klafft also noch eine Lücke.
Entsprechend gilt: Hinter den Kulissen wird zwar geprüft, was machbar wäre, von einem unmittelbar bevorstehenden Abschied kann bislang aber keine Rede sein. Ein greifbares Angebot ist am Main bis dato nicht eingegangen. Ausschließen lässt sich eine Wende in den kommenden Wochen dennoch nicht – bis dahin empfiehlt sich Bahoya erst einmal in Grassau.
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