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El-Mala-Machtwort beim 1. FC Köln: Wagner stellt in der Wechselfrage klar

Köln-Fans

Fußball heute: Beim 1. FC Köln ranken sich seit Monaten die Gerüchte um Said El Mala – jetzt sorgt der Trainer für klare Verhältnisse. Nachdem bereits Sportchef Thomas Kessler ein Machtwort gesprochen hatte, legt Coach René Wagner nach und macht deutlich, dass der 19-jährige Ausnahmespieler voll auf FC-Kurs ist.

1. FC Köln: Wagner sieht El Mala „nicht woanders“

Zweifel an der Einstellung seines Shootingstars lässt der Coach gar nicht erst aufkommen. „Said ist mit den Gedanken nicht woanders. Er ist hier, ist Spieler des 1. FC Köln und gibt jeden Tag Gas“, sagte Wagner und verwies auf ein langes Gespräch mit dem Youngster: „Er kniet sich in alles rein, weiß ganz genau, was seine Themen sind, die er bearbeiten möchte.“

Auch das Auftreten auf dem Platz überzeuge. Man sehe, dass El Mala in jedem Zweikampf dabei sei und defensiv mitarbeite, so der Trainer. „Er präsentiert sich jeden Tag als FC-Spieler und gibt keinem Spieler und keinem Staff-Mitglied das Gefühl, dass er mit den Gedanken irgendwoanders ist.“ Der U21-Nationalspieler wirkt seit Beginn der Vorbereitung fokussiert – der frühere Wechselwunsch scheint tatsächlich abgehakt.

Transfer-Poker um El Mala: Wagner bleibt gelassen

Dass ein Topklub die Kölner Planung mit einem Millionen-Angebot jederzeit über den Haufen werfen könnte, ist dem Coach bewusst – intern hat er das Thema mit El Mala offen angesprochen. „Wir sind erwachsene Leute und wir können offen miteinander umgehen. Natürlich sprechen wir darüber, dass es im Sommer mal das ein oder andere Interesse gab“, erklärte Wagner. „Aber aktuell steht Said hier auf dem Trainingsplatz. Und das wird er auch die nächsten Wochen tun.“

Konkret war es zuletzt vor allem mit dem FC Brentford geworden. Der Londoner Klub hatte die vom FC geforderten 50 Millionen Euro auf den Tisch gelegt, doch die Spielerseite sagte am Ende ab – zuvor war bereits ein rund 35 Millionen Euro schweres Angebot von Brighton als zu niedrig abgeblitzt. Sollte erneut etwas hereinflattern, gibt sich Wagner entspannt: „Wenn dann was kommen sollte, kann man sich hinsetzen und reden.“

El Mala reißt die Mannschaft mit

An einen Last-Minute-Abgang mag der Coach ohnehin nicht recht glauben. Er setzt fest auf den Topscorer der Vorsaison – und ist überzeugt, dass auch der Spieler selbst ein weiteres Jahr am Geißbockheim bleiben will. Nicht zuletzt, weil El Malas Auftritte im Training abfärben.

„Aktuell gibt Said Vollgas und ich muss sagen: Die Art, wie er die letzten Tage trainiert hat, ist unheimlich beeindruckend für alle. Das zieht auch die Gruppe mit“, schwärmte Wagner. Von diesem Sog profitieren laut dem Trainer nicht nur die etablierten Profis, sondern auch die U21-Talente, die derzeit bei den Bundesliga-Profis mittrainieren dürfen. Für den FC ist die Botschaft klar: El Mala soll auch in der neuen Saison im Rheinland auf Torejagd gehen.

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