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Borussia Mönchengladbach: „Bochum-Connection“ als Lebensversicherung?

Gladbach-Fans Borussia Mönchengladbach

Fußball heute: Borussia Mönchengladbach atmet im Tabellenkeller tief durch. Durch den jüngsten 2:0-Erfolg gegen den FC St. Pauli haben die Fohlen den Vorsprung auf die gefährliche Zone auf vier Zähler ausgebaut. Vor dem prestigeträchtigen Rhein-Derby gegen den 1. FC Köln scheint Coach Eugen Polanski die richtigen Hebel gefunden zu haben, um das Team zu stabilisieren. Insbesondere zwei Faktoren stechen dabei heraus: Ein glückliches Händchen bei Einwechslungen und die wiederentdeckte Gefahr bei ruhenden Bällen.

Die Effizienz von der Bank hat sich unter Polanski zu einer echten Waffe entwickelt. Während die Mannschaft in der gesamten Vorsaison unter Gerardo Seoane lediglich vier Tore durch Joker erzielte, steht die Bilanz in der laufenden Spielzeit bereits bei neun Treffern nach Einwechslungen. Damit belegt Gladbach in dieser Statistik ligaweit den vierten Rang. Zuletzt bewies Franck Honorat diesen „Riecher“, als er nur wenige Minuten nach seinem Einsatz den entscheidenden Treffer markierte. Polanski betonte jedoch, dass die Entscheidung gegen Honorats Startelfmandat rein taktischer Natur war, um Talenten wie Wael Mohya eine Chance zu geben.

Stögers Befreiungsschlag beendet lange Durststrecke

Neben den Joker-Qualitäten sorgt derzeit ein Österreicher für Furore, der im Winter fast schon als Streichkandidat galt. Kevin Stöger meldete sich gegen St. Pauli eindrucksvoll zurück. Mit einem präzisen Freistoß aus rund 25 Metern beendete er eine schwarze Serie der Borussia: Seit Dezember 2020 war es keinem Gladbacher mehr gelungen, einen direkten Freistoß im gegnerischen Gehäuse unterzubringen. Der Routinier verriet nach der Partie, dass ein kurzer Zuruf seines Teamkollegen Philipp Sander den Ausschlag gab, es einfach mit Gewalt zu versuchen.

Für Stöger persönlich war dieser Treffer ein emotionaler Wendepunkt. Nach einer Hinrunde, in der er kaum eine Rolle spielte und bereits auf der Verkaufsliste von Sportdirektor Rouven Schröder stand, entschied sich der 32-Jährige bewusst gegen einen Wechsel. Um sich voll auf den Abstiegskampf zu fokussieren, zog er sich sogar aus den sozialen Netzwerken zurück. Diese Hartnäckigkeit zahlt sich nun aus, denn Stöger bringt genau jene Qualitäten mit, die im Tabellenkeller gefragt sind.

Borussia Mönchengladbach: „Bochum-Connection“ mit Retter-Erfahrung

Dass Stöger mit extremem Druck umgehen kann, hat er in der Vergangenheit bereits unter Beweis gestellt. Unvergessen bleibt seine Leistung in der Relegation 2024, als er den VfL Bochum fast im Alleingang vor dem Abstieg bewahrte. Mit dieser Erfahrung im Rücken soll er nun auch am Niederrhein zur Lebensversicherung werden. Sein Freistoß-Tor gegen St. Pauli war dabei hoffentlich nur der Auftakt für weitere wichtige Momente im Saisonendspurt.

Die sportliche Leitung blickt dem Derby in Köln nun etwas entspannter entgegen. Auch wenn eine Niederlage gegen den Erzrivalen schmerzhaft wäre, sitzt Polanski fester im Sattel als zuvor. Die Mannschaft zeigt unter ihm eine Resilienz, die in der ersten Saisonhälfte oft vermisst wurde. Ob Honorat im Derby wieder von Beginn an auflaufen darf oder erneut als Joker für die Entscheidung sorgt, bleibt eine der spannenden Fragen für das kommende Wochenende.

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