Fußball heute: Nach einer gefühlten Ewigkeit hat der SV Werder Bremen einen seiner größten Makel abgelegt. Beim 4:1-Erfolg gegen Union Berlin erzielten die Hanseaten erstmals in dieser Saison Tore nach Eckbällen – und das nach zuvor 112 erfolglosen Versuchen. Verantwortlich für diesen Umschwung ist eine mutige Personalentscheidung im Trainerstab, die einen bisherigen Fixpunkt der Mannschaft betrifft.
Puertas übernimmt: Das Ende der Ära Schmid?
Wie BILD berichtet, ist die neue Gefährlichkeit bei ruhenden Bällen eng mit einer Entscheidung von Co-Trainer Christian Groß verknüpft. Der 37-Jährige, der am Osterdeich für die Standards zuständig ist, hat den bisherigen Schützen Romano Schmid degradiert. Statt des Österreichers darf nun Winter-Neuzugang Cameron Puertas an den Ball. Der spanische Leihspieler, der unter Daniel Thioune immer besser in Tritt kommt, hatte bereits bei seinen vorherigen Stationen in Belgien seine Qualitäten als Standard-Spezialist unter Beweis gestellt.
„Christian Groß hat sich dafür entschieden. Wir wissen um die Qualität von Cam bei ruhenden Bällen“, erklärte Cheftrainer Daniel Thioune den Wechsel am Eckfahnchen. Puertas selbst hatte bereits zuvor betont, dass er sich mit dieser Rolle sehr wohlfühle. Die Statistik gibt den Trainern recht: Während Schmid in dieser Saison oft die Präzision vermissen ließ, führten die Hereingaben gegen Union prompt zu den wichtigen Treffern durch Olivier Deman und Jens Stage.
Werder Bremen: Rückendeckung für den „Standards-Assi“
Für Co-Trainer Christian Groß ist der Erfolg ein persönlicher Befreiungsschlag. Laut DeichStube wurde am Osterdeich in den letzten Wochen intensiv an neuen Varianten gefeilt. Thioune stärkte seinem Assistenten ausdrücklich den Rücken: „Grosso setzt sich mit den Analysten viel im Detail auseinander. Es lag nicht an seinen Ideen, sondern an der Umsetzung.“ Die Umstellung auf Puertas sei dabei kein dauerhaftes „Abstempeln“ von Romano Schmid, sondern eine taktische Maßnahme im Sinne des Teamerfolgs.
Thioune betonte zudem, dass man Schmid nicht komplett abschreiben dürfe: „Romano wird auch wieder Standards schießen, um den Gegner zu überraschen.“ Dennoch scheint Puertas im Kampf um den Klassenerhalt vorerst die Nase vorn zu haben. Die neu gewonnene Stärke soll laut Thioune kein Einzelfall bleiben: „Das wird nicht unser letztes Tor nach Standards gewesen sein.“
Standards als Schlüssel zum Klassenerhalt
In der umkämpften unteren Tabellenhälfte könnten ruhende Bälle für Werder Bremen zum entscheidenden Faktor werden. Die Entlastung, durch einfache Tore nach Ecken oder Freistößen Spiele zu entscheiden, nimmt den Druck vom spielerischen Element. Mit Cameron Puertas hat Werder nun einen Schützen gefunden, der die Theorie von Christian Groß in die Praxis umsetzt. Die „Standard-Flaute“ ist offiziell beendet, und der Fokus liegt nun darauf, diese Qualität auch im kommenden Heimspiel zu bestätigen.
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