Fußball heute: Der SV Werder Bremen scheint das Siegen wieder gelernt zu haben. Mit einem deutlichen 4:1-Erfolg bei Union Berlin setzten die Hanseaten am 25. Spieltag ein lautstarkes Lebenszeichen im Abstiegskampf. Erstmals in dieser Saison gelang dem Team ein zweiter Dreier in Serie – ein Erfolg, der nach 13 sieglosen Partien in Folge fast surreal wirkt. Im Zentrum des Bremer Aufschwungs stehen dabei ein neuer Trainer mit präziser Ansprache und ein bereits abgeschriebener Belgier mit einem „goldenen Linksschuss“.
Werder Bremen: Thioune als Architekt des Wandels
Seit Daniel Thioune das Ruder an der Weser übernommen hat, hat sich das Gesicht der Mannschaft grundlegend verändert. Sportchef Clemens Fritz stellte dem 51-jährigen Coach laut kicker ein „Riesenkompliment“ aus. Thioune habe es geschafft, den Spielern nach Monaten der öffentlichen Kritik den Glauben an die eigene Qualität zurückzugeben. Besonders sein taktisches Gespür in der Halbzeitpause von Berlin war entscheidend: Durch die Hereinnahme von Leonardo Bittencourt überlud Werder das Zentrum und fand die entscheidenden Räume, um das Spiel nach einem frühen Rückstand komplett zu drehen.
Thioune selbst blieb nach der Partie gewohnt demütig. Er betonte, dass der Sieg gegen Heidenheim in der Vorwoche Werder „am Leben gehalten“ habe und man nun „mittendrin statt nur dabei“ sei. Dass Werder in Berlin sogar den ersten Standardtreffer der laufenden Spielzeit erzielte, wird am Osterdeich als weiteres Indiz dafür gewertet, dass der Trainer im Training „total im Detail drin“ ist, wie Fritz hervorhob.
Olivier Deman: Von der Streichliste zum Knipser
Einer der großen Profiteure des Trainerwechsels ist Olivier Deman. Der belgische Nationalspieler galt im Winter bereits als sicherer Wechselkandidat, nachdem er unter Ex-Coach Horst Steffen kaum eine Rolle spielte. Laut BILD fruchtete jedoch eine klare Ansage von Clemens Fritz, der dem 25-Jährigen riet, seinen starken linken Fuß endlich mutiger einzusetzen. Die Antwort folgte in der 31. Minute an der Alten Försterei: Ein herrlicher Schlenzer aus 20 Metern genau in den Winkel leitete die Wende ein.
Deman, der durch die Verletzung von Felix Agu zurück in die Startelf rutschte, genießt die neue Energie unter Thioune. „Ein neuer Trainer gibt neue Energie. Alle fangen bei null an“, erklärte der Torschütze gegenüber BILD. Dass er sich nun gegen Konkurrent Isaac Schmidt durchgesetzt hat, macht ihn zu einem der Gewinner der letzten Wochen. Für Werder bedeutet die Leistungsexplosion des Belgiers eine wertvolle Option auf der linken Seite für den restlichen Saisonverlauf.
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