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Vincenzo Grifo feiert für den SC Freiburg gegen Leverkusen besonderes Tor

Leverkusen-Fans

Freiburg (dpa) – Bundesliga News beim Fußball heute: Bayer Leverkusen hat wichtige Punkte im Kampf um die Königsklasse liegen gelassen. Der SC Freiburg hielt hingegen in der Bundesliga heute seine starke Heimserie gerade noch aufrecht. Die Werkself musste sich bei den Badenern in einem sehenswerten Spiel mit einem 3:3 (2:2) begnügen und liegt weiter drei Zähler hinter den Champions-League-Plätzen. Freiburg verhinderte durch ein spätes Tor die erste Niederlage im eigenen Stadion seit dem 1:3 gegen den FC Augsburg am ersten Spieltag und bleibt Achter.

Grifo holt Petersen ein, Grimaldo trifft sehenswert

Vincenzo Grifo (34. Minute), der zum Freiburger Rekordtorschützen Nils Petersen aufschloss, und Yuito Suzuki (43.) brachten den SC zweimal in Führung. Bayer glich durch Christian Kofane (37.) und Alejandro Grimaldo (45.+3) jeweils aus, ehe Martin Terrier (52.) die Partie vor 34.100 Zuschauern vollends drehte. Freiburg schlug durch Matthias Ginter (86.) aber noch mal zurück und hätte in der Schlussphase sogar fast noch das 4:3 erzielt.

Die Leverkusener hatten zunächst etwas mehr vom Spiel. Wenn die Freiburger nach vorn kamen, waren sie aber brandgefährlich. Die zuletzt gesperrten Niklas Beste und Johan Manzambi waren wieder Aktivposten im Mittelfeld des SC.

Manzambi war auch am 1:0 beteiligt. Der junge Schweizer trieb den Ball mit großen Schritten Richtung Gäste-Tor, Kapitän Christian Günter servierte flach von der linken Seite – und Grifo erlöste sich mit seinem Rekord-Treffer. Der 32-Jährige schoss den Ball kurioserweise gegen seinen eigenen rechten Fuß, von wo er in hohem Bogen ins Netz flog. Seit Mitte Januar hatte Grifo auf diesen Treffer gewartet. Nun steht er bei 105 Pflichtspieltoren für Freiburg – und teilt sich mit Ex-Profi Petersen die Spitze der ewigen SC-Torjägerliste.

Die Freiburger Führung eröffnete eine heiße Phase, in der die Leverkusener gleich zweimal eiskalt zurückschlugen. Zunächst traf Kofane mit einem platzierten Flachschuss von der Strafraumgrenze zum 1:1. Kaum hatte Suzuki die Gastgeber nach einer guten Hereingabe von Philipp Treu und starker Übersicht von Igor Matanovic wieder nach vorn gebracht, versenkte Grimaldo einen seiner gefürchteten Freistöße im linken Winkel zum erneuten Ausgleich.

Ginter in der Schlussphase im Mittelpunkt

So munter die erste Halbzeit war, so flott begann auch die zweite. Bayer ging per Konter erstmals in Führung. Kofane bediente Terrier und der ließ SC-Keeper Noah Atubolu mit einem strammen Schuss keine Chance. Nur zwei Minuten später hätte der umtriebige Kofane sogar erhöhen können, sein Kopfball aus wenigen Metern war aber viel zu unplatziert.

Die Freiburger bemühten sich darum, zumindest noch einen Zähler im Breisgau zu behalten. Ein Schuss von Manzambi flog knapp am linken Pfosten vorbei (62.), ansonsten war das Team von Trainer Julian Schuster oft nicht zwingend genug. Kurz vor dem Ende köpfte Ginter nach einer Flanke von Derry Scherhant dann doch noch zum 3:3 ein. Ein weiteres Tor des Verteidigers in der wilden Schlussphase wurde wegen Abseits nicht gegeben.

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