NBA heute: Die Milwaukee Bucks befinden sich im freien Fall, und Superstar Giannis Antetokounmpo platzt der Kragen. Nach der vierten Niederlage in Serie stellte der Grieche die Mentalität seines Teams öffentlich infrage und sorgte mit einer Wutrede für ein Beben. Die Playoff-Hoffnungen hängen am seidenen Faden.
Giannis Antetokounmpo: Frust-Aktion und klare Worte
Sinnbildlich für die tiefe Frustration bei den Bucks war eine Szene spät in der Partie gegen die Atlanta Hawks: Nach einem leichten Korberfolg des Gegners feuerte Antetokounmpo den Ball wütend gegen die Korbstütze und kassierte dafür ein technisches Foul. Eine Aktion, die seine anschließenden, scharfen Worte nur unterstrich.
„Es geht um den Spirit. Wofür spielst du?“, fragte der zweimalige MVP laut Basketball World in die Runde. „Wir müssen entscheiden: Wollen wir die weiße Fahne schwenken und uns geschlagen geben oder in den letzten 21 Spielen zusammenkommen und versuchen, noch einen Push zu starten?“ Ein unmissverständliches Ultimatum an seine Teamkollegen.
Defensiv-Kollaps und neue Hoffnung durch Rückkehrer
Die 113:131-Pleite gegen die Hawks offenbarte einmal mehr die eklatanten Schwächen des Teams. Nachdem Milwaukee früh mit 16 Punkten geführt hatte, brach die Mannschaft nach der Halbzeit komplett ein und erzielte im dritten Viertel nur noch magere 18 Punkte. „Sie haben in dieser Phase jedes Mal gepunktet“, monierte ein ratloser Coach Doc Rivers. „Das ist es, was mich frustriert.“
Rivers deutete bereits an, die Abwehrprobleme mit personellen Änderungen bekämpfen zu wollen und eventuell „größer aufzustellen“. Hoffnung macht dabei eine Meldung von nba.com, wonach Defensivspezialist Patrick Beverley für das nächste, von Giannis als „Must-win“ deklarierte Spiel gegen die Utah Jazz zurückerwartet wird.
„Auch nur ein Mensch“: Superstar kämpft noch mit der eigenen Form
Antetokounmpo nahm sich selbst aber nicht aus der Kritik und sprach offen über seine eigene Verfassung. Nach einer fünfwöchigen Zwangspause wegen einer Wadenverletzung sei er noch dabei, seinen Rhythmus zu finden. „Ich denke oft, dass ich eine Maschine bin, aber ich bin auch nur ein Mensch“, so der Grieche.
Trotz der Niederlage war seine persönliche Leistung mit 24 Punkten bei hoher Trefferquote ein kleiner Lichtblick. Doch um das Ruder noch herumzureißen und das Play-In-Turnier zu erreichen, braucht es mehr als die Heldentaten eines Einzelnen. Der Druck vor dem Duell mit Utah ist immens.
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