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Minnesota Timberwolves: Edwards erklärt den Zoff mit Coach Finch

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NBA heute: Es sind Bilder, die nach dem 94:88-Sieg der Minnesota Timberwolves gegen die Los Angeles Clippers um die Welt gehen: Anthony Edwards trifft den entscheidenden Dreier und stürmt nicht etwa zum Jubeln weg, sondern baut sich aggressiv vor seinem eigenen Coach Chris Finch auf. Was als emotionaler Ausbruch begann, entpuppte sich schnell als eine tiefgreifende verbale Abrechnung mit der taktischen Marschroute seines Vorgesetzten.

„Du willst nicht, dass ich passe“ – Edwards’ provokante Replik

Direkt nach seinem Treffer ließ Edwards eine Schimpftirade los, die laut Sport1 unmissverständlich war: „Das ist es, was ich mache! Das ist verdammt nochmal mein Ding!“, brüllte der Guard in Richtung der Bank. Der verbale Angriff war die direkte Antwort auf eine Anweisung von Finch, der im Spielzug zuvor lautstark gefordert hatte, Edwards solle den Ball abgeben, anstatt den Abschluss zu suchen.

In den Interviews nach der Partie legte der Superstar nach und lieferte eine fast schon herablassende Interpretation der Trainer-Anweisung. Wie Basketnews.com zitiert, entgegnete Edwards seinem Coach noch auf dem Feld: „Du willst gar nicht, dass ich den Ball passe – du willst, dass ich werfe.“ Damit stellte er die taktische Forderung von Finch öffentlich als Fehlurteil dar und pochte auf seine eigene Intuition als Scorer.

Widersprüchliche Deutungen: Finch wehrt sich gegen Edwards-Version

Chris Finch bemühte sich in der Pressekonferenz sichtlich um Schadensbegrenzung, wollte die Behauptungen seines Spielers aber nicht unkommentiert lassen. Laut Basketnews.com widersprach der Trainer der Darstellung, er habe Edwards den Wurf grundsätzlich untersagt. Finch betonte, dass seine Kritik nicht dem Abschluss an sich galt, sondern der Spielsituation, nachdem Edwards zuvor eine Serie von Fehlwürfen produziert hatte.

Trotz der offensichtlichen Missordnung in der Kommunikation versuchte Edwards später bei The Athletic, die Wogen mit einer Prise Ironie zu glätten. Er räumte ein, dass Finch „zu 98 Prozent“ richtig liege, behauptete jedoch gleichzeitig, dass er in diesem speziellen Moment die „Basketball-Götter“ auf seiner Seite hatte. Es war das Eingeständnis eines Spielers, der weiß, dass Erfolg am Ende jede Form von Ungehorsam heiligt.

Vertrauensfrage in der Crunchtime: Edwards pocht auf Ego-Modus

Besonders deutlich wurde Edwards als er erklärte, dass er aktiv „seine Lektion daraus gelernt“ habe, den Ball in entscheidenden Phasen abzugeben. Diese Äußerung ist ein direkter Affront gegen das kollektive Spielsystem, das Finch eigentlich etablieren möchte. Edwards stellte klar, dass er im Zweifel nur sich selbst und seinem Assistenztrainer C. Hines vertraut, mit dem er diese schwierigen Würfe akribisch vorbereitet.

Die Statistiken geben dem extrovertierten Guard zwar recht – er gehört laut Sky Sport zu den besten Clutch-Performern der Liga –, doch die Art und Weise, wie er seinen Trainer vor laufenden Kameras bloßstellte, sorgt für Diskussionen. Während Finch den Sieg als Argument für das Ende der Debatte akzeptiert, bleibt das Bild eines Superstars, der die Autorität seines Trainers in der Hitze des Gefechts öffentlich demontiert hat.

 

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